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Aktuelles


Hier berichten wir über alles Aktuelle im Verein

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Neuster Zugang: eine griechische Landschildkröte

Bei einer aktuellen Katzenkastrationsaktion einer Anwohnerin zugelaufen. Dort sitze sie nun seit Tagen in einem Blumenbett...
 


Es scheint, als ob momentan überall Schildis entlaufen und die wenigen Tierheime die aufnehmen sind überfüllt. Also musste eine Übergangslösung geschaffen werden, damit auch das Krötlein noch bei uns einziehen kann. Doch zuerst ging es direkt zum Tierarzt.
  Grosses Glück haben wir mit unserer Tierärztin, welche sich bestens mit Schildkröten auskennt. So wurde sie genau untersucht und ihr wurde auch gleich Blut abgenommen. Denn unter Schildkröten grasiert das gefürchtete Herpesvirus, auch als Schildkörtenseuche bekannt. Wir wollen natürlich sicherstellen, dass es unserem Findling gut geht und auch, falls sich der Besitzer nicht finden lässt, dass sie zu Artgenossen gesetzt werden könnte.
  Gewogen, gemessen, von oben nach unten durchgecheckt, Schildi geht es soweit gut. Parallel haben wir in Windeseile einen Teil des Hundeauslaufes schildkrötentauglich und vor allem ausbruchssicher gemacht.

Alle haben mitgeholfen und bevor wir die Schildkröte wieder vom Tierarzt abholen konnten, war der neue, provisorische Auslauf dann auch schon fertig.
 
Wir hoffen sehr, dass sich der Besitzer finden lässt, die vielen Meldungen auf STMZ zu gefundenen Schildkröten lassen jedoch nichts Gutes hoffen. Vor allem nicht, wenn man die Suchmeldungen vergleicht (nur 45 Vermisstmeldungen aber 163 Fundmeldungen).

Zu unserer Fundmeldung >

 

Erfolgreiches Crowdfunding für den Schafstall

Wir freuen uns tierisch, denn das Spendenbarometer ist sogar über die notwendigen 100% geklettert. MÄÄÄÄÄÄRCI allen, welche mitgespendet haben! Somit ist das Spendenziel erreicht und wir werden den Schafstall realisieren können. Nur dank Euch, liebe Spender, sowie der tollen Stiftung welche jede Spende automatisch verdoppelt hat, ist dies erst möglich geworden. DANKE, dass Ihr helft, damit wir auch weiterhin helfen können!

Rehkitz Suche - Bambi Rettung

Jedes Jahr fallen unzählige Rehkitze Mähdreschern zum Opfer. Die letztjährige Jagdstatistik zählt rund 1'500 Rehkitz, die Dunkelziffer (ungemeldete Fälle) liegt sehr wahrscheinlich noch einiges höher. Das muss nicht sein!

Viele Landwirte suchen ihr Wiesland vor dem Mähen gründlich ab und auch immer mehr Tierschützer bieten Suchaktionen vor dem Mähen an. So auch die Arche Noah Schweiz, denn es braucht nicht viel um die wundervollen Tiere vor einem grausamen Tod zu bewahren. Hier ein Video einer aktuellen Suche.

Ein ganz tolles Merkblatt, wie man vorgehen sollte, bietet der STS. Denn das korrekte Vorgehen ist ebenso wichtig, wie die Suche selbst. STS-MERKBLATT Rehkitzrettung >


Aus unserer alten Scheune wird ein Offenlaufstall für Schafe! Hilf mit, denn Deine Spende zählt jetzt gleich doppelt!

Unterstütze uns, damit der geplante Stall für Notfallschäfchen bald Wirklichkeit wird!


Wichtig ist, dass du online auf http://icfy.ch/schoefli für unser Crowdfunding-Projekt spendest und uns hilfst, das Finanzierungsziel zu erreichen! Denn nur so wird Deine Spende von einer anonymen Stiftung VERDOPPELT! Ja, richtig gelesen, wir haben das unglaubliche Glück, dass wir die Zusage haben, dass anonym automatisch x 2 gerechnet wird. Deine Spende ist damit also gleich doppelt so viel wert für uns.
So kannst du spenden:

1. Geh‘ auf folgenden Internet-Link: http://icfy.ch/schoefli
2. Schau dir unser Projekt an und wähle eines von vielen tollen „Dankeschöns“ mit einem Betrag aus
3. Klicke auf „Spenden“ und erstelle einen Login mit deiner Emailadresse (Registrieren). Deine Adress-Daten werden nur an uns weitergegeben, damit wir uns bei dir bedanken könnnen
4. Klicke auf den Bestätigungslink in der Email die du bekommen hast
5. Jetzt kannst du spenden: Deine Unterstützung kannst du via Kreditkarte, PostFinance-Karte oder Einzahlungsschein zusichern!

Es gilt das bekannte Crowdfunding-Prinzip: Das Geld wird erst in Rechnung gestellt und somit für uns verfügbar, wenn wir den Zielbetrag in den gesetzten 80 Tagen auch erreichen! Jeder Franken zählt, denn das Projekt muss die 100% knacken!

Vielen, vielen Dank!!! Auch fürs Teilen, Weiterschicken, Weitererzählen und ganz generell DANKE für Dein Interesse an unserer Tierschutzarbeit.

  Schafe - Die 'schwarzen Schafe des Tierschutzes'

Schon mal von Schaftierschutz gehört? Von einem Schafgnadenhof? Einem Schafschutzverein?
Nein? Wir auch nicht und das ist wirklich sehr bedrückend. Schafe sind wunderbare Tiere. Doch dem Menschen fällt es schwer, eine liebe- und respektvolle Beziehung zu ihnen aufzubauen.

Weshalb ist das so?
Das Schaf gehört zu den ältesten Nutztieren der Welt.  Auch wenn es die wilden Vorfahren der heutigen Schafe schon seit ungefähr sieben Millionen Jahren gibt, kam der Mensch erst um 9000 vor Christus in Kleinasien zum Schaf. Als widerstandsfähig, genügsam und leicht zähmbares Tier war es ein optimaler Lieferant für Fleisch, Wolle, Milch und natürlichen Dünger. Man hat es also seit jeher be-, ge- und ausgenutzt.

Die friedlichen Tiere wehren sich kaum, sie leiden still vor sich hin wenn sie Schmerzen haben oder krank sind. Diese Eigenschaften werden ihnen in der Nutztierhaltung zum Verhängnis. Wir haben in der Vergangenheit schon Schafe gerettet und erhalten seit Jahren immer wieder Anfragen, ob wir Schafe aufnehmen könnten. Dabei sind die Geschichten immer ganz verschieden. Ein verwaistes Lämmchen, ein krankes oder handicapiertes Schaf, generell kurz vor der Schlachtung.... In Zukunft möchten wir in genau solchen Fällen zusagen können und deshalb liegt uns das Projekt Schafstall ungemein am Herzen! Helft uns, damit wir auch in Zukunft weiter helfen können: Mehr Infos zum Projekt und Spendenmöglichkeiten >
Hier noch einige Videos von vergangenen Fällen:








Projekt Schafstall

Es ist soweit: Die Baubewilligung für unseren Schafstall ist rechtskräftig und wir freuen uns tierisch darauf, bald loszulegen. Jedoch haben wir noch ganz viel Arbeit vor uns. Wir werden zwar alles - soweit als möglich - in Eigenleistung umsetzten, jedoch belaufen sich nur alleine die Materialkosten auf eine so hohe Summe, dass wir das Alleine in absehbarer Zeit nicht stemmen können. Deshalb sind wir dringend auf Eure Unterstützung angewiesen. Mehr Infos zum Projekt und Spendenmöglichkeiten >

 


Die Schnegel sind wieder los

Das waren unsere Babies vergangenen Herbst. Wir waren schon ganz gespannt, wieviele dass wir nach dem Winter wieder zu Gesicht bekommen und hielten Ausschau nach ihnen. Lange konnten wir keinen einzigen entdecken, doch nun sind sie wieder da!
  Schnell haben wir ihr letztjähriges Zuhause geputzt und neu ausgestatte. Schnegelfreundlich, versteht sich.
  Schön kuschelig, feucht und kühl, so gefällt es unseren 'Tigis'.
  Gross sind sie geworden und ganz wunderbare Zeichnungen haben sie. Wir freuen uns sehr und nun wird jeden Abend auch wieder der 'Tisch gedeckt'.

Littering kann für Tiere tödlich enden

Ein Wort in eigener Sache, welche mir persönlich sehr am Herzen liegt. Wir alle freuen uns, dass unsere Tiere nun aufgrund des schönen Wetters wieder auf die Weide dürfen. Worüber wir uns jedoch gar nicht freuen ist der ganze Abfall, den wir regelmässig aufsammeln müssen. Dieses Ärgernis nennt man Littering. Das Wort Littering (to litter) stammt aus dem Englischen und bezeichnet das achtlose Wegwerfen und Liegenlassen von Abfall, vor allem auf öffentlichem Grund.

Im Littering sehe ich ein rein gesellschaftliches Problem denn Abfalleimer und Entsorgungsstellen gibt es in der Regel genügend. Wenn dann mal kein „Chübel“ in der Nähe ist, dann nimmt man seinen Abfall einfach wieder mit, anstatt ihn liegenzulassen‘. Nur allzu oft sehe ich leider, welche schlimme Auswirkungen der „Güsel“ auf unsere Tierwelt hat.

Haustiere verschlucken immer wieder Abfälle und müssen notoperiert werden. Erstaunliches wird zu Tage befördert: Plastikfetzen, Aluminiumsplitter, Haargummis, Angelhaken, Glasscherben, Nägel und vieles Skurriles mehr.

Tiere auf den Weiden trifft es noch viel öfter, denn sie merken meist gar nicht, dass sie Fremdkörper aufnehmen. Als naturgemäss schnelle und wenig wählerische Esser erfolgt bei ihnen die eigentliche Zerkleinerung des Futters erst über das Wiederkauen. Dann ist es aber schon zu spät und der Fremdkörper ist abgeschluckt.

Viele Vögel, sehr oft Tauben aber auch Wildtiere wie Igel, verheddern sich in Schnüren und Plastikfetzen woraus sie sich ohne fremde Hilfe meist nicht mehr befreien können. Es gibt also viele gute Gründe achtsam mit unserer Umwelt umzugehen. Der Flora, Fauna und schlussendlich auch uns selbst gegenüber.

Bericht von Claudia Schärer, Präsidentin Tierschutzverein Arche Noah Schweiz

Wegen Umbau vorläufig geschlossen.

Bis zur Fertigstellung der Ställe, Räume und Ausläufe ist es uns leider nicht möglich, Notfälle anzunehmen. Gerne beraten wir aber auch weiterhin in Tierschutzfällen und können auf befreundete Tierschutzvereine und Organisationen zählen, solange wir mit Handwerken beschäftigt sind.


  Keiner zu Klein ein Notfall zu sein...

Neuster Pflegling, eine kleine Erdmaus mit verletztem Hinterlauf. Anfänglich schien sie soweit okay, doch es war lediglich das Adrenalin, welches sie noch relativ gut laufen liess. Nach einer ersten Ruhephase im Terrarium zeigt sich nun leider doch, dass sie Verletzungen davongetragen hat, da sie in die Fänge von Katzenpfoten kam... Auch sie wird vorläufig bleiben und behandelt.

Mehr Infos gibt es unter: Wildtiere > Mäuse >

  Raststätte Marché - Ein voller Erfolg

Viele Fangnächte und Einsätze später konnten wir den Fall auf der Raststätte erleichtert abschliessen. Die Geschäftsleitung war zu Gesprächen bereit und auch einsichtig. So wurde der offenstehende, frei zugängliche Entsorgungsschuppen vollständig verkleidet. Anbei das Vorher/Nachher Bild. Nicht oft stossen wir auf so offene Ohren und so schnelle Bereitschaft, ebenfalls aktiv etwas zu unternehmen. Ein grosses Dankeschön hier auch an die Geschäftsleitung.

Bei den Fangaktionen konnten alle Jungtiere rausgefangen werden, sie warten auf neue Plätzchen, oder wurden schon vermittelt. Die älteren Tiere, welche offensichtlich von Höfen aus der Gegend stammen, werden allesamt kontrolliert, kastriert und markiert.

Einziger Wermutstropfen ist, dass unser gestohlenes Fangequipement nie mehr aufgetaucht ist.


  Beschäftigungstherapie

Sobald Neuzugänge etwas auftauen, wird es für sie langsam langweilig vor allem wenn sie, wie jetzt Josy, alleine sind. Wir kommen nicht drum rum, die Büsis, bis sie fertig geimpft sind, kontrolliert in der 'Quarantäne' zu behalten.

Josy versteht noch nicht, was sie mit dem Spielzeug machen soll. Das sehen wir oft bei Tieren, welche bislang ums blanke Überleben kämpfen mussten. Aber mit Futter kriegen wir sie alle beschäftigt. So hat die kleine Maus heute auch entdeckt, wie sie ans Trofu kommt. Hoffentlich verfliegt die Quarantänezeit so etwas schneller.

  Update: Josy von der Raststätte

Josy hat unter anderem entzündete und völlig verkrustete Öhrchen, nun wird sie sich noch schneller an uns gewöhnen, da sie täglich behandelt und gehalten werden muss. Wie immer hat Markus auch zu diesem Büsi gleich einen Draht und sie hat sogar schon 'fast' etwas mit ihm geschmust...

  Dürfen wir vorstellen - Josy von der Raststätte

Hier ist sie nun, das 'lang gejagte' Büsi von der Raststätte. Es ist auch ein Mädchen, ebenfalls noch kein Jahr alt. Wir haben sie Josy getauft. Nachdem sie sich die Nacht über ängstlich verkrochen hat, hat sie sich heute schon getraut, in unserer Anwesenheit etwas zu essen. Ein gutes Zeichen, das wird schon...

  Der letzte Fang auf der Raststätte

Mit ihr hat alles angefangen, die Meldung auf der STMZ (Schweizerische Tiermeldezentrale). Dort war zu lesen, dass ein schwarz-weisses Büsi verwirrt auf einer Autobahnraststätte herumirrt. Gesichtet haben wir sie oft, doch sie ging lange nicht mal in die Nähe einer Falle. Aber wir gaben nicht auf, sie musste von dort dringend weg, da sie ohne sich umzuschauen vor Autos rannte und wir Tag für Tag damit rechnen mussten, dass sie nächstens überfahren wird.
 
  Bevor überhaupt an ein Fallenstellen zu denken war, mussten wir sie anfüttern. Ein nicht ganz einfaches Unterfangen, da ja die Abfallcontainer Nacht für Nacht voller fein duftender Essenreste à la Carte zur freien Verfügung standen. Doch unsere Geduld hat sich schlussendlich bezahlt gemacht und wir freuten uns unheimlich, als sie endlich in der Falle und damit in Sicherheit war.

  Impressionen Katzenkastrations Workshop @ SUST

Unsere Claudia war als Referentin bei der Susy Utzinger Stiftung zum Thema 'Katzenkastrationsaktionen in der Schweiz' geladen worden, um über unsere Vorgehensweise bei Katzenfang- und Kastrationsaktionen zu berichten. Schön, gab es viele interessierte Teilnehmer, welche hoffentlich alle ebenfalls gegen das grosse Katzenelend in unserem Land aktiv werden.

 
 

Eine tolle Aktion des Hotel Geroldswil

Was für eine wunderbare Geste des Hotel Geroldswil. Dieses Jahr geht ihre Weihnachtsspende zugunsten unseres Tierschutzvereins. Wir bedanken uns schon jetzt von ganzem Herzen. Und nicht vergessen, bei einem Besuch im Hotel Geroldswil, www.hotelgeroldswil.ch, einen Batzen ins Kässeli zu tun :)

  Happy News zu den Raststätten Tigerli

So schnell kanns gehen - unsere 2 scheuen Schätzis (getauft auf: Jara und Javaro) haben in kürzester Zeit 'den Knopf' aufgemacht und sich als Schmusertigerli entpuppt. So ist es auch keine Überraschung, dass sie neue Zuhause gefunden haben. Vorher wurden sie natürlich noch kastriert und jetzt werden sie fertig durchgeimpft, bevor sie umziehen dürfen.
Wunderschön, diesen beiden ein wahrscheinlich kurzes, hartes Leben zwischen Autobahn, Lastwagenverkehr und Abfallcontainern erspart zu haben. Wir hoffen inständig, noch weiteren dieser armen Büsis helfen zu können. Nun müssen wir aber zuerst mit der Geschäftsleitung der Raststätte eine Lösung finden und dann neue Fallen organisieren. Es kann nicht sein, dass uns von dort nochmals Equipement gestohlen wird!

SCHLIMMER gehts offenbar IMMER :(

AUGEN AUF! UNSER TIERSCHUTZ EQUIPEMENT WURDE GESTOHLEN!!! Raststätte Marché Glarnerland / Burger King
Wenn unsere Fallen irgendwo auftauchen, zum Verkauf angeboten werden oder jemand diese sonst wo sichtet, bitte macht umgehend eine Meldung an den:
Polizeistützpunkt Biäsche, Werkhof A3, 8753 Mollis Tel.: 055 645 65 50

Nicht nur, dass wir uns furchtbar Sorgen machen, was für Leute das wohl sind, die Katzenfangfallen klauen.. vielmehr: WAS haben die damit vor? Die Vorstellung lässt uns momentan grad nicht mehr schlafen. Dazu kommt, dass unser kleiner Verein auf alles an Equipement angewiesen ist und sich die Anschaffung zusammensparen musste. Gleich 2 teure Fangfallen weniger ist ein riesen Verlust für uns. Natürlich auch, da wir an dem Standort ja nicht fertig sind und weitermachen müssen... (Danke jetzt schon an NetAP - Network for Animal Protection welche uns weitere Fallen leihen werden) So oder so oder so... es ist mittlerweilen einfach nur noch grauenhaft! In was für einer Welt leben wir eigentlich? Nachdem wir keine Spendenkässeli mehr aufstellen, da diese trotz Sicherheitskette beim Tierarzt im Wartezimmer immer aufgebrochen werden müssen wir uns nun auch noch Ankettmöglichkeiten für die Fallen überlegen... Einfach nur himmeltraurig!

Anklicken und Flyer als PDF herunterladen >

Augen auf - Schaf in Not

Ein Schaf, einzeln, weit weg von der Herde, dann noch liegend über längere Zeit: BITTE IMMER HINGEHEN und NACHSCHAUEN!


 

Tigerschnegel Nachwuchs


Nächtliche Endeckung: Wir haben tatsächlich Nachwuchs bei den Tigerschnegel. Das freut uns riesig, dass sich diese tollen Tiere bei uns auf dem Hof so wohl fühlen.

Wir konnten im Sommer ja sogar eine Tigerschnegel Paarung beobachten und filmen, was äusserst selten gelingt. Jetzt die vielen kleinen, süssen Resultate zu sehen, ist wie ein Wunder.

Zum Paarungsvideo auf Youtube geht es hier >



 

Katzenpopulation auf Autobahn Raststätte

Uns wurde eine STMZ Meldung weitergeleitet: Ein einzelnes Büsi sei verwirrt auf einer Autobahnraststätte gesichtet worden...

Claudia fuhr schnellstmöglichst mit Fangequipement los um die Sache anzupacken. Manchmal werden Tiere nämlich auch einfach feige auf Parkplätzen ausgesetzt, so oder so musste man sich umgehend ein Bild von der Situation machen.
  Nach Gesprächen mit Mitarbeitern des Marché und des Burger Kings war schnell klar, es handelt sich hier nicht um ein einzelnes Tier sondern um mindestens 3-4 Tieren. Ein getigertes, ein schwarzweisses, ein schwarzes und ein 'helleres'...

Schnell wird auch klar wieso. Hinter dem LUFT & WASSER Schild stehen offene Abfallcontainer welche natürlich allerlei Tiere anlocken, nicht nur Katzen, auch Füchse seien regelmässig zu Besuch. Nur von Luft & Wasser wär hier definitiv keine verwilderte Katzenpopulation entstanden....
   

Traurig erzählen uns Angestellte, dass es auch regelmässig Junge gibt.... eines hat eine Angestellte diesen Frühling mit nach Hause genommen, der Rest? Überfahren... gleich am Rande der Autobahn und auch auf dem Rastplatz selbst ist es verkehrstechnisch der reinste Alptraum für Tiere. So wurden gleich Fallen gestellt...
  Die Angestellten der Raststätte sind einfach super! Ein riesen Dankeschön an der Stelle an die tollen Mädels welche jede Stunde Fallen checken gehen und sofort anrufen, wenn sich was tut! Tagsüber geht rein gar nichts, meist ab 22.00 / 23.00 Uhr, wenn die letzten Müllsäcke rausgebracht werden und der Gastrobetrieb schliesst, wagen sich die Büsis raus... Und so ging das erste auch am allerersten Abend schon in die Falle.
 
Ein junges Tigerli, dass im Moment grad die Welt nicht mehr versteht.

Es weiss noch nicht, dass ab jetzt alles gut wird und es eine wirkliche Chance auf ein schönes Leben bekommt...
 


Weiter geht der Fang und siehe da, noch ein Tigerli...

Parallel wird ein Plan ausgearbeitet, wir stellen noch eine Wildkamera, denn eine ungefähre Ahnung um wieviele Tiere es sich eigentlich handelt müssen wir auch bezüglich weiterem Vorgehen und Unterbringung unbedingt haben.

  Dann muss mit der Geschäftleitung eine Lösung betreffend der Abfallaufbewahrung gefunden werden. So offen können die Container künftig keinesfalls mehr stehen gelassen werden.

Zudem haben wir den TSV Glarnerland gebeten, das Gebiet welches hinter dem hohen Lärmschutzwand der Autobahn liegt, abzugehen und einen möglichen Ursprung der Katzen zu finden. Das könnte ein Hof sein oder ähnliches. Denn es würde wenig nützen, wenn wir vorne Nacht für Nacht eine Katze nach der anderen einfangen und hinter dem Hügel stammt die Population her...

 

Die beiden Schnüggis, zusammen Angst haben ist nur noch halb so schlimm
Wie man sieht sind sie mit sehr, sehr, sehr grosser Wahrscheinlichkeit Geschwister. Wieviele Familienmitglieder leben wohl noch auf der Raststätte?
  Wie schon so oft DANKE KATZENHEIM SCHNURRLI!!! welches erneut aufnimmt und mit viel Liebe und Geduld sicherlich noch an Vertrauen hinbekommt. Denn was gäbe es Schöneres, als wenn die verwilderten Raststätten Büsis schlussendlich ein tolles, fürsorgliches Zuhause bekämen?

Nun bleiben wir aber dran, denn der Fall ist noch lange nicht abgeschlossen....

 

Maulwurf - kleiner Gartenhelfer

Hügel im Garten - keine Panik. Wenn es sich um einen Maulwurf handelt, dann hat jeder Gartenbesitzer sogar Grund zur Freude.

Der Maulwurf lockert und durchmischt die Erde beim Graben, so dass der Boden gut durchlüftet ist. Die Pflanzen können dann viel besser gedeihen. Da der Maulwurf ein Insektenfresser ist, vertilgt er viele Pflanzenschädlinge, wie Schnecken, Engerlinge, Drahtwürmer, Käfer und Insektenlarven.
 
Darüber können sich Gärtner und Landwirte wirklich nur freuen. Der Maulwurf mag aber auch Regenwürmer und Raupen. Ausserdem vertreibt er Wühlmäuse. Sie können viel grösseren 'Schaden' im Garten anrichten, weil sie Pflanzenwurzeln abfressen, so dass diese absterben. Wir zumindest freuen uns sehr über den putzigen neuen Bewohner auf unserem Hof.

 

Ein sehr häufiger Fall:
Büsi zugelaufen - was nun?

Ganz wichtig: Wenn ein Tier offensichtlich verletzt oder krank scheint - ab zum nächsten Tierarzt! Nicht noch lange Gedanken machen, wem das Tier eventuell gehören könnte. Ein Tierarzt kann auch gleich nach einem Chip suchen, den Halter eruieren, aber vor allem das Tier medizinisch untersuchen und versorgen.


1. Hilfe am Tier steht an oberster Stelle. Wenn es sich um ein zahmes, zutrauliches Tier handelt, kann man versuchen es in eine Transportbox zu setzen und in die nächste Tierarztpraxis zu fahren. Wenn es sich um ein verängstigtes, nicht an den Menschen gewöhntes Tier handelt, ruft man den nächsten Tierschutzverein oder den Tierrettungsdienst auf der 24h Notfallzentrale: 044 211 22 22 an.

Wohlgemerkt, wir behandeln hier den Fall eines Haustieres. Wildtiere fallen in den Zuständigkeitsbereich der Wildhüter. Bei verletzten oder kranken Wildtieren ruft man am Besten gleich die Polizei 117 an.

Aktueller Fall, nennen wir ihn 'Rocco' - er steht stellvertretend für unzählige weiter Büsifälle, welche uns erreichen. Rocco ist ein aufgeweckter, zutraulicher Kater, welcher regelmässig bei uns auf dem Hof vorbeischaut. Er sieht gesund und munter aus, ist kastriert, scheint nicht hungrig, nicht unterernährt und macht überhaupt einen sehr guten Eindruck, so dass man davon ausgehen könnte, er zieht einfach seine Runden in seinem Revier und hat ein Zuhause. Speziell bei Rocco ist der amputierte Schwanz. Möglicherweise hatte er mal einen Unfall, der Schwanz ist fachgerecht entfernt worden, was ebenso für einen Halter spricht. Zumindest, dass es mal einen Halter gab. Leider trägt er aber weder ein Halsband noch hat er einen Chip. Immer wieder ärgerlich, denn die Halter von Katzen mit Mikrochip können ganz einfach eruiert und im Zweifelsfall oder im Notfall kontaktiert werden. Deshalb ist es uns weiterhin ein RIESENGROSSES ANLIEGEN: Liebe Katzenhalter, bitte lasst Eure Büsis chippen.
 

Nun, was tun? Beobachten! Ändert sich das Verhalten, wirkt ein Büsi plötzlich magerer, taucht es öfters auf? Bleibt es vielleicht sogar über Nacht in der Nähe, dann sollte man dem unbedingt nachgehen.

WIE? Einen Chipleser besorgen und das Büsi auf einen Chip hin abscannen. Grundsätzlich sitzt ein Mikrochip immer linksseitig, auf Schulterhöhe. Jedoch kann er vereinzelt auch abwandern. So scannen wir alle Tiere praktisch von der Nasen- bis zur Schwanzspitze hin ab.
 
Mikrochipleser erhalten Sie bei jedem Tierschutzverein oder fragen Sie einen Tierarzt. Auch die Polizei hat Chiplesegeräte zur Verfügung. Wird ein Chip gefunden, können die Polizei, Tierärzte und Tierschutzvereine in der Datenbank den Tierbesitzer ermitteln.
  KEIN CHIP? Nun, dann gibt es noch eine weitere Möglichkeit, den Katzenbesitzer ausfindig zu machen.

Am Besten ist, man legt der Katze ein Halsband an. Aber bitte nicht irgendeines, denn Halsbänder können für Katzen lebensgefährlich sein, wenn sie hängenbleiben oder sich darin verwickeln. Wir empfehlen ausschliesslich das cat-life Halsband mit Sicherheitsverschluss welches sich auf das individuelle Gewicht der Katze einstellen lässt.

 

EIN HERZLICHES DANKESCHÖN
AN DIESER STELLE GEHT AN DIE STMZ 
, WELCHE UNS FÜR GENAU SOLCHE FÄLLE VERSCHIEDENE  GESPONSERT HAT.

  Wenn die Katze zahm ist und sich hochheben lässt, Waage mit raus nehmen, mitsamt Büsi auf dem Arm auf die Waage, danach sich selber wägen und die Differenz ausrechnen. So erhält man das Endgewicht des Tieres.

Manche Katzen lassen sich auch einfacher in eine Box setzen und dann wägen. Danach einfach das Leergewicht der Box nochmals nachwägen und vom Total abziehen. Viele Wege führen nach Rom...

Danach das cat-life Halsband auf das Körpergewicht einstellen und unbedingt mit wasserfestem Filzstift seine Telefonnummer darauf schreiben.

Das Halsband vorsichtig anlegen und abwarten! Gehört eine Katze jemandem und kommt sie plötzlich mit einem Halsband auf welchem eine fremde Telefonnummer steht, nach Hause, wird jeder Katzehalter sofort zum Hörer greifen, meinen Sie nicht auch? So konnten schon ganz schnell, ganz viele Katzenhalter gefunden werden, bevor weitere, aufwendige Schritte unternommen werden müssen.
 
 



Im aktuellen Fall Rocco kam jetzt aber dazu, dass wir ihn letztens SO wie auf diesem Foto auf dem Hof sitzen sahen.... Mit gekipptem Ohr und total unglücklich :(

Kurz durchgecheckt sahen wir, dass er eine Ohrenentzündung macht und die gehört nun natürlich behandelt. So kam Rocco zum ersten Mal in den Genuss, gleich mit zum Tierarzt zu 'dürfen'. Jetzt ist es uns ein dringendes Anliegen, den Halter zu finden und Klarheit zu haben. Zumal auch die Behandlung am Ohr täglich durchgeführt werden muss, wenn man ihm helfen will.

Rocco läuft nun mit dem Telefonnummerhalsband rum und er wurde von uns auch offiziell als Fundtier bei der STMZ  ausgeschrieben.


Generelle Infos bei Vermissten oder Gefundenen Tieren finden Sie zudem hier unter diesem Link auf unserer Homepage >

 


Update: Die Besitzer sind gefunden.

Sie haben gleich angerufen als sie die Telefonnummer auf dem von uns vorübergehend befestigten cat-life Halsband (www.cat-life.ch) sahen. Der Kater heisst Schnuggi, streunt fürs Leben gern und sei manchmal Tagelang weg. Nun bleiben wir miteinander in Kontakt, gaben die Empfehlung, dass die Besitzer ihn schnellstmöglichst chippen lassen und dass auch sein Ohr behandelt wird.

  Das Mami der beiden ist wild, sie konnte zusammen mit den Kleinen eingefangen und gleich kastriert werden. Da bei ihr absolut kein Herankommen war, wurde sie markiert (Ohr kupiert) und schon wieder am Fangort herausgelassen.
Auch ihre kleine Tochter verhält sich dementsprechend, wobei wir in diesem Alter noch super Chancen haben, dass auch sie ganz zahm wird. Zuerst aber müssen beide ganz gesund werden, denn sie sind verschnupft, hatten Fieber, waren dehydriert und natürlich voller Parasiten.
 
Dem Bub geht es am schlechtesten, bei ihm ist ein Auge schon eingetrübt und beide mussten die ersten 3 Tage gleich stationär beim Tierarzt bleiben, da wir nicht sicher waren, ob sie überleben. Da der Tierarzt keine langfristige Möglichkeit der Unterbringung hat, haben wir schnell gehandelt und zugesagt, die beiden zum Aufpäppeln zu übernehmen.
 

Glücklicherweise fressen beide schon eigenständig, wir hoffen vor allem, dass wir das Auge des Katerchen retten können und die Behandlung anschlägt.
 

Nun sind die Geschwister nudelfertig, nach all diesen Tagen voller Strapazen. Jetzt dürfen sie sich in Ruhe erholen und wir kümmern uns bestmöglichst um beide.

Auch an dieser Stelle bitten wir erneut um Unterschriften für die laufende Petition: Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen in der Schweiz >
Würden nämlich alle ihre Katzen kastrieren, dann hätten auch diese Schnüggel gar nicht erst so krank und schwach werden und nun ums Überleben kämpfen müssen. Jede Unterschrift zählt.

  Umbau im Umbau

Es war nicht geplant, dass vor dem eigentlichen Umbau schon wieder Notfalltiere aufgenommen werden, denn die Infrastruktur fehlt. Aufgrund vieler Notfallkätzchen und - gerade jetzt während der Ferienzeit - bei weitem nicht genügend Aufnahmeplätzen mussten wir aktuell zusagen und haben kurzerhand das Bad, welches momentan als Waschküche benutzt wurde, umgebaut.
 
 


Da genug an Holz und sonstigem Material vorhanden ist, wird passend gemacht, was nicht passt.

Die Schleusentüre kam rein, Badewanne wurde abgedeckt, die Toilette welche ohnehin nicht funktioniert haben wir gleich mit zugeklebt.

Ein grosser Vorteil sind die Fliesen, so können wir den Raum der kranken Notfällchen einfacher sauber halten. Zudem können wir nun so einen Fensterflügel öffnen um durchzulüften. Auch dies ist eine grosse Hilfe, grad bei Kätzchen mit argem Durchfall.


  Mittlerweilen sind auch im gängigen Handel sehr viele Vogel- und Naturschutzprodukte erhältlich. Leider fällt uns auf, dass sich viele der angebotenen Nistkästen, 'Insektenhotels' und mehr überhaupt nicht für den eigentlich gedachten Zweck eignen. So werden oft Billigstprodukte verkauft, welche Tieren mehr Schaden zufügen als nützen. Vorallem rissige und unsauber verarbeitete Nisthilfen für Insekten bedeuten unter Umständen deren Tod, denn beim Ein- aber auch Ausstieg werden die filigranen Tiere schwer verletzt. Zudem können aufgestellte Fasern in grobfaserigem, weichem Holz Tieren den Weg gänzlich versperren oder quellende Fasern können ihre Brut zerstören. Die Liste der 'Todesfallen' ist lang...

Wir empfehlen daher - falls kommerzielle Produkte gekauft werden, bestellen Sie sich HIER den Schwegler Katalog per Post oder hier als PDF hier herunterladen >

  Nacktschnecken können Gärtner zur Verzweiflung bringen. Der Tigerschnegel (Limax maximus)) jedoch, ein Artgenosse mit Raubkatzen-Print, gehört zu deren natürlichen Feinden. So kann sich jeder Gärtner glücklich schätzen, wenn er Tigerschnegel im Garten findet, denn auf seiner Speisekarte stehen nebst Nacktschnecken auch noch totes Pflanzenmaterial. Die zum Teil bis zu 15 cm langen Schnegel sind nachtaktiv, ein Spaziergang mit Taschenlampe in der Nacht ist also empfehlenswert, will man diese faszinierenden Tiere zu Gesicht bekommen. Mehr Infos über Schnegel: www.schnegel.at

  Rückmeldung und Fotos vom Verein Treffpunkt Tier-Mensch für welchen wir eine Igel-Abgabebox konstruiert haben.

Der Tierhof in Hüntwangen ist auch Anlaufstelle für Igel in Not und manchmal ist nicht immer jemand gleich vor Ort für die Entgegennahme. So können nun Igel sicher abgegeben werden.

Und hier Bilder von der Box 'in Betrieb' :) denn es kommen nun auch erneut wieder Notfallstachelis rein.
 

 
Ansammlungen von Marienkäfern bei ansteigenden Temperaturen


Wie viele andere Tiere überwintern auch Marienkäfer. Im Frühling, sobald die ersten warmen Tage anbrechen, kommt es häufig zu grossen Ansammlungen von Marienkäfern welche aus ihrem Winterschlaf erwacht sind. So auch bei uns und es sind Hunderte des asiatische Marienkäfers (Harmonia axyridis).

Dies ist kein Grund zur Sorge! Marienkäfer sind nicht giftig, sie können nicht stechen und stellen für den Menschen keinerlei Gefahr dar. Sie fliegen zwar jeden an, aber das ist nicht böse gemeint, sondern es wird ein geeigneter Abflug-/Startplatz gesucht.
 


Zudem haben die Tiere nach dem Aufwachen furchtbar Durst! Wasser nur in Tropfenform - also direkt vom Finger weg VOR die Tiere tropfen lassen. Sie spüren instinktiv wo das Wasser ist und kommen sofort um zu trinken.



Marienkäfer NICHT mit Sprühflaschen besprühen, das Wasser verklebt ihre Beinchen und Flügel und sie müssen warten, bis sie vollständig getrocknet sind um sich wieder fortbewegen zu können.

  Bitte jetzt - gerade bei grösseren Ansammlungen - die Fenster OFFEN halten, bis die Tiere den Weg nach Draussen gefunden haben.

8-tung keinesfalls Fenster unkontrolliert schliessen, viele der Käfer laufen gern entlang von Ritzen und können sonst zerquetscht werden. Als Marienkäfertaxi kann man die Tiere auch von den Fensterscheiben vorsichtig in einen Behälter einsammeln. Behälter drunter halten, mit einem Blatt Papier in den Behälter schieben und sicher nach Draussen bringen.
 
Grundsätzlich gilt, je mehr Lebensraum der Mensch einnimmt, umso weniger bleibt für die Tiere und die jeweiligen Lebensräume überschneiden sich. Auch Marienkäfer überwintern gerne in grossen Laubhaufen. Also ein weiterer Grund für einen naturnahen Garten.

Zusätzlich kann auch für Marienkäfer Häuschen gestellt werden. Eine schöne Anleitung zum herunterladen finden Sie hier: Marienkäferhaus-Bauanleitung

Wir hatten Besuch von Katja Georgiou, welche unsere künftige Tierstation besichtigt hat. Katja ist Feng Shui Beraterin und wird uns kostenlos in der weiteren Planung unterstützen.
  EIN RIESENDANKESCHÖN an der Stelle an Katja, welche es uns dank Ihrem Know-How ermöglicht, die Räumlichkeiten für 4- wie 2-Beiner noch idealer zu gestalten. Katja ist – nur am Rande – das Kind griechischer Eltern. So scheint zwischen uns allen eine weitere Gemeinsamkeit zu bestehen, denn viele unserer Schützlinge kommen ja ebenfalls aus Griechenland und freuen sich jetzt schon auf energetische Räumlichkeiten mit Good Vibes :)

Katjas Webseite: www.geo-fengshui.ch

Wir freuen uns, Ihnen dieses Jahr ein exklusives Rezept für ein fantastisches 3 Gänge Menü für 4 Personen präsentieren zu können. Zusammengestellt von Doris Lechner, welche als Vegan Köchin weiss, wie man auch ohne 'exotische Spezialzutaten' wunderbare Festtagsmenüs zaubert.
3 Gänge Osterrezept hier als PDF zum ausdrucken und nachkochen herunterladen >


    Osterspecial

Frohe Ostern auch für Tiere? Bald kommt er wieder, der Osterhase. Er saust durch Gärten, versteckt für die Kinder emsig Osterleckereien und bringt Freude in kleine und grosse Herzen. Und schon jedes Kind weiss: Häschen wollen hoppeln, springen, Haken schlagen. Doch die Realität sieht meist anders aus. Sei es für die Kaninchen, welche zur Fleischproduktion als Zucht- oder Masttiere gehalten werden oder für diejenigen, die in Laboren als Versuchstiere leben müssen.

Zum Osterspecial geht es hier >

Gewöhnlich im Frühling (aber auch noch bis in den Spätsommer hinein) kommen Eichhörnchen Junge zur Welt, 3 - 8 in einem Wurf.  In diesem Alter haben die Jungen ohne menschliche Hilfe keine Überlebenschance. Bevor ein Jungtier aber mitgenommen wird, sollte vorerst genau beobachtet werden, ob die Mutter noch in der Nähe ist und das Junge ev. ins Nest zurückholen kann. ( Dies geschieht aber in der Regel nicht. Der Aufenthalt am Boden ist für die Mutter immer ein Risiko, und ihr Überleben für die anderen Jungtiere ist wichtiger.)  Auch sollte die Umgebung sorgfältig nach weiteren Jungtieren abgesucht werden, ev. ist eines bis zum nächsten Gebüsch gekrochen.

Und auch die Bilche (Sieben-, Garten-, Baumschläfer und Haselmäuse) werden nun durch die steigenden Temperaturen langsam aktiv und erwachen (meist April-Mai) aus dem Winterschlaf. Hier einige der Zugänge von letztem Herbst, welche nun bald ausgewildert werden können.

Sonntags-Programm: Sach- und Futterspendenausgabe ab Arche Noah Schweiz Lager.

Trotz der grossen aktuellen Aufgabe, der Planung und dem Aufbau der Tierschutzstation hier in der Schweiz gehen unsere ausländischen Projekte natürlich nicht vergessen. Wir sind weiterhin bemüht, sie vorallem mit Material, welches unmöglich auf Kreta erhältlich ist, zu versorgen. So ist nun eine weitere grosse Lieferung an Mikrochips von uns auf Kreta angekommen, welche an Cretan Cat-a-List, VOCAL und Friends of Animals Rethymno abgegeben werden konnte. Chips sind nicht nur für Tiere wichtig, welche das grosse Glück auf ein neues Zuhause haben und auf Reisen gehen, sondern für alle Tiere, welche kastriert werden. Das Gesetz schreibt uns vor, dass jedes 'Strassentier' das von uns kastriert wird auch eine Tollwutimpfung und einen Mikrochip haben muss! Die Menge an Chips welche seit der Gesetzesänderung benötigt wird ist immens und auch die Finanzierung gestaltet sich - da dies ein zusätzlicher Kostenpunkt nebst der eigentlichen Operation darstellt - als riesen Herausforderung. Wir bleiben dran und sind sehr glücklich, die lokalen Tierschutzvereine für die nächste Zeit wieder gut mit Chips versorgt zu wissen.

 


Dürfen wir vorstellen: Zorro unser Chefarchitekt. Noch lange kein Feierabend in Sicht, die Planung unserer Tierschutzstation hält uns alle momentan lange wach. Manchmal ist's aber auch wirklich zum Filzstift fressen...

Bei unseren Kröten und Fröschen liegt wieder einmal die Liebe in der Luft

Nach den ersten frostfreien Nächten lösen sich die Tiere aus der Kältestarre und machen sich zu Tausenden auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Doch ihre Hochzeitsreise ist meist ein sehr gefährliches Unterfangen, deshalb werden des Nachts nun Vielerorts wieder Strassen gesperrt. Um den Tieren ein sicheres und unfallfreies Rendez-vous zu ermöglichen. Amphibiensperren haben sich sehr bewährt, doch es gibt noch immer viele ungeschützte Wanderwege, deshalb sind unsere einheimischen Amphibien jedes Jahr aufs Neue auf unsere Unterstützung angewiesen.

Was kann man zum Schutz der Tiere tun?
Fuss vom Gas beim Autofahren! Auf den Strassen ist langsames Fahren der beste Artenschutz! Seinen Sie – besonders auch Nachts – auf der Hut und achten Sie auf mögliche Wegekreuzer – auch zu ihrem eigenen Schutz!
Garten- und Hausbesitzer sind ausserdem gefordert, Lichtschächte mit feinmaschigen Netzen abzudecken, damit die Tiere nicht hineinfallen können. Zuvor sollte kontrolliert werden, ob sich nicht schon Frösche oder Kröten in den Schächten befinden. Falls ja, sollten Sie den Tieren vorsichtig heraushelfen.


Bei der Wanderung behilflich sein

Helfen Sie unseren Amphibien und machen Sie sich mit Eimern selbst auf den Weg. Es gibt leider auch immer wieder Schlupflöcher, selbst bei Amphibiensperren. Sammeln Sie die Tiere vorsichtig ein und tragen Sie
(8-tung! IN WANDER- LAUFRICHTUNG) sicher auf die andere Strassenseite. Hier finden Sie eine Schweizweite Übersicht aller registrierten Amphibienzugstellen und Sie können sich direkt als Freiwilliger Helfer melden >


Unterstützen auch Sie uns durch einen Baustein

Zur Baustein Aktion geht es hier >



Gegen Jahresende und am Jahresanfang gibt es vorallem im Büro immer sehr viel zu tun. Aber auch diese Aufgabe haben wir erneut dank vieler fleissiger, kleiner Helferlein erfolgreich gemeistert.

Impressionen Baustart


Vorschau 2016

Der Auf- und Ausbau unserer künftigen Station wird im neuen Jahr gleich in Angriff genommen: Nämlich Alles was mit reiner Muskelkraft, Motivation und Einfallsreichtum möglich sein wird. Für all unsere Vorhaben sind wir weiterhin auf Ihre Unterstützung angewiesen. Wir bedanken uns jetzt schon recht herzlich für Ihre Mitgliedschaft/Ihre Spende damit wir unser Vorhaben in die Realität umsetzen können.

  Silvester Gefahren für Hunde, Katzen, Vögel, Gross- + Wildtiere

Tierbesitzer sollten an Silvester zu Hause bleiben, ihren Tieren zuliebe.

Auch während des Feuerwerks müssen einige wichtige Punkte beachtet werden, damit Haustiere sich nicht verletzen.

Zum Artikel >


Die Arche Noah Schweiz ist umgezogen! Vielen, vielen Dank Allen welche mitgeholfen haben und den Umzug in Rekordzeit möglich machten! Hier einige Impressionen für Euch. Es wartet noch eine Menge Arbeit auf uns, doch nun gönnen wir uns - pünktlich zu Weihnachten - auch mal ein paar Tage Pause und richten es vor allem für die 4-Beiner gemütlich ein. Diese hatten zwar kurzzeitig Spass an den vielen Umzugskartons, doch es war für alle Beteiligten sehr anstrengend.
 
 
 
 

Alle Jahre wieder: Ein süsser Hund unter dem Tannenbaum, am besten noch eine Schleife umgebunden - das Strahlen in den Kinderaugen ist garantiert. Wenn die weihnachtliche Stimmung vorbei ist und der Alltag ansteht, werden Tiere dann aber oft zur Last. Das nächste Tierheim ist nicht weit, und schon ist das Geschenk wieder umgetauscht. Deshalb gilt: TIERE SIND KEINE (WEIHNACHTS)GESCHENKE!

Achtung - fertig - los! Der wunderschöne Stand für die Arche Noah Schweiz am Weihnachtsmarkt dieses Wochenende (5.- 6.12.2015) im Kulturhof Schloss Köniz, Muhlernstrasse 11, 3098 Köniz ist fertig aufgebaut. Sieht er nicht toll aus? Wir freuen uns über ganz viel Besuch dieses Weekend.

Der Winter kam am neuen Ort früher als erwartet. Für 2- wie auch 4-Beiner wird es gleichermassen eine Umstellung, denn es wird noch wie zu Omas Zeiten mit Holz geheizt und auch gekocht. Da setzt man sich doch besser mal direkt vor den Holzofen in eine Kartonschachtel, damit einem nicht noch die Pfötchen abfrieren. Im Zuge des Umbaus werden wir sicherlich über alternative Heizmöglichkeiten nachdenken, doch vorläufig bleibt der Holzofen die einzige Wäremquelle und so ein Kachelofen hat auch seinen Charme.
 
Ein Traum wird wahr

Nun ist es Wirklichkeit geworden - unsere beiden Vorstandsmitglieder Markus & Claudia haben mit ihrem gesamten privaten Vermögen eine Liegenschaft - auf einer Seite angrenzend an die zu kaufenden ausgeschriebenen Landwirtschaftsparzellen -  erwerben können. Bei dem Hof handelt es sich um ein 2-Familien-Haus, so dass es genügend Platz und Raum für Notfalltiere sowie deren Unterbringung geben wird. Durch die sensationelle Lage eignet sich das Objekt auch für Kleinwiederkäuer sowie natürlich für Hunde und Katzen. Der hübsche Hof liegt genau auf der Kantonsgrenze von Zürich und St.Gallen und ist - trotz abgelegener Lage - gut erreichbar.
Leider sind weder die Dächer der Wohnhäuser noch das der angrenzenden Scheune dicht - so haben wir innert kürzester Zeit grosse Zelte organisiert, unter welchen vorläufig Baumaterialien sowie Lagermaterial untergestellt werden muss. Durch den überraschenden Zuschlag muss nun auch das bis anhin angemietete Lager in Niederhasli aufgelöst werden, da wir uns nicht in der Lage sehen doppelte Mietzinse zu bezahlen.
Kaum erworben, steht auch schon die erste Baumulde bereit! Das Haus ist in jetzigem Zustand weder bewohn- noch benutzbar. Wer also noch Möbel (maximale Raumhöhe 2,10m), Elektrogeräte wie Waschmaschinen, Wäschetrockner (Tumbler), Backofen, Geschirrspüler, Waschtischarmaturen, Heizöfen, Teppiche, Decken, etc. zur freien Verfügung hat: BITTE MELDEN bei: mail@arche-noah.ch
Momentan ist wirklich an allen Ecken und Enden Hilfe angesagt, damit das Haus(dach) dicht, der Dachstock isoliert, die neuen Leitungen für Wasser und Strom gezogen werden und die ersten Auf- und Ausbauten stattfinden können.
Im Haus selber gibt es auf 3 Etagen verteilt viele kleine Räumlichkeiten. Diese werden nun je nach Möglichkeit erweitert. Bei der ersten Täferentfernung stiessen wir schon auf Siebenschläfernester. Dies war leicht an den Massen an gehorteten Nüssen und Futter, welches aus den Zwischenwänden fiel zu erkennen. Der gesamte Innenausbau muss demnach noch bis im Frühjahr warten, bis die Tiere aus ihrem Winterschlaf erwacht sind und wir ihnen adequate Schlafhäuser gebaut haben.
Geplant sind nebst Sieben- und Gartenschläferhäuschen zudem auch weitere Lebensräume für Igel, Fledermäuse, diverse Vogelarten aber auch Insekten wie (Wild-)Bienen, Marienkäfer, Schlupfwespen, Schmetterlinge und viele mehr.

Wir sind überglücklich über die einmalige Gelegenheit, dass wir ein solch tolles Objekt erwerben konnten, jedoch benötigen wir für den künftigen Tierschutzbetrieb jede nur erdenkliche Hilfe welche wir - in welcher Form auch immer (auch Handwerker sind jederzeit sehr willkommen) kriegen können. WIR ZÄHLEN AUF EUCH - GEMEINSAM SCHAFFEN WIR EINEN ORT DES FRIEDENS UND DER SICHERHEIT FÜR GEPLAGTE TIERE IN NOT!

  Ansammlungen von Marienkäfern bei Kälteeinbruch

Wie viele andere Tiere überwintern auch Marienkäfer. Im Spätherbst, sobald die ersten kalten Tage anbrechen, kommt es häufig zu grossen Ansammlungen von Marienkäfern welche geeignete Schlafplätze in Nischen suchen. Vorallem der asiatische Marienkäfer (Harmonia axyridis) ist vermehrt in Gruppen anzutreffen.
  Dies ist kein Grund zur Sorge!

Marienkäfer sind nicht giftig, sie können nicht stechen und stellen für den Menschen keinerlei Gefahr dar. Während der Überwinterung schlafen die Tiere. Sie ernähren oder vermehren sich nicht. Insofern richten sie auch an Gebäuden und Fassaden keinerlei Schäden an.
Wen die Ansammlungen stören, sollte lediglich darauf achten, Fenster die ersten kalten Tage lang geschlossen zu halten oder Fliegengitter anbringen.
  Grundsätzlich gilt, je mehr Lebensraum der Mensch einnimmt, umso weniger bleibt für die Tiere und die jeweiligen Lebensräume überschneiden sich. Auch Marienkäfer überwintern gerne in grossen Laubhaufen. Also ein weiterer Grund für einen naturnahen Garten.

Zusätzlich kann auch für Marienkäfer Häuschen gestellt werden. Eine schöne Anleitung zum herunterladen finden Sie hier: Marienkäferhaus-Bauanleitung
Die verschiedenen Entwicklungsstadien von Marienkäfern:

So sieht die bittere Realität für Katzen auf der ganzen Welt leider aus! Vielen Dank an Animal Hope Bulgaria für den eindrücklichen Comic und die Übersetzung ins Deutsche. Zum Vergrössen anklicken >

Obwohl wir finanziell in einem argen Engpass sind, gehen unsere Freunde in Griechenland und der Ukraine nicht vergessen. Wann immer möglich, unterstützen wir die wichtigen Kastrationsaktionen, so aktuell wieder die Kastrationsklinik KAZ von Vocal auf der Insel Kreta in Griechenland. Spenden zugunsten unserer Tierschutzprojekte bitte immer mit dem jeweiligen Land als Spendenzweck vermerken:

Spendenzweck: 'Ausland' oder 'Griechenland' oder 'Ukraine'

Postkonto: 85-790048-1

Arche Noah Schweiz
Tierschutz Verein
8155 Niederhasli

IBAN: CH5209000000857900481
BIC: POFICHBEXXX
Bankenclearing-Nummer (BLZ): 9000


Das geeignete Stück Land hier in der Schweiz ist gefunden. Jetzt gilt es, m² um m² zu erwerben. Idealerweise beide Parzellen mit insgesamt 4'074 m². Der m² kostet NUR 7.- CHF ! Die beiden Parzellen liegen sehr idyllisch, ohne direkte Nachbarn oder gar Strassen. Somit der ideale Lebensplatz für unsere 4-beinigen Schützlinge. Zusätzlich zum m² Preis kommt später dann noch eine artgerechte Stallung, sowie natürlich auch fix installierte Zäune.... Wir gehen vorwärts - in kleinen Schritten - und mit viel Zuversicht, dass wir irgendwann das dringend benötigte Tierparadiesli hier in der Schweiz zustande kriegen. DANKE ALLEN welche an uns glauben, mithelfen und spenden.

Postkonto: 85-790048-1

Arche Noah Schweiz
Tierschutz Verein
8155 Niederhasli

IBAN: CH5209000000857900481
BIC: POFICHBEXXX
Bankenclearing-Nummer (BLZ): 9000

Mehr Infos zur geplanten Station >

Wunder geschehen immer wieder! Hier der aktuellste Beweis. Unsere kleine Mami Fenia aus dem Wald hat - schneller als erwartet - Vertrauen gefasst. Wir sind überglücklich! Ihr steht eine schöne Katzenzukunft bevor, denn so machen wir ihr auch wirklich einen Gefallen, wenn wir sie in ein liebevolles Zuhause vermitteln. Ein RIESENDANKESCHÖN geht auch an Petra welche Fenia seit Beginn an regelmässig besucht, sich zu ihr reinsetzte und einfach präsent war, damit sich die Süsse an den Menschen gewöhnen konnte. Wie viel doch mit Geduld, Liebe und Verständnis bewirkt werden kann, dankt uns Fenia nun mit ganz viel Schmusen

  Seit über 10 Jahren unterstützt die Arche Noah Schweiz nun schon verschiedenste Tierschutzprojekte, im In- wie auch im Ausland. Hauptsächlich in Griechenland und in der Ukraine. Dank des erfolgreich aufgebauten Patenschaftprogramms sowie konkreten Spendenaufrufen für beispielsweise neue Stallungen, Umzäunungen, Kastrationsaktionen und vieles mehr, konnten viele Tierschützer ihre Gnadenhoftiere versorgen sowie ihren generellen Betrieb vor Ort weiterführen. Dies war nur durch Ihre Unterstützung möglich und dafür bedanken wir uns von ganzem Herzen.
Die Not der Tiere auch hier bei uns in der Schweiz rückt jedoch immer mehr in den Vordergrund. Je aktiver wir wurden, desto mehr (Not-)Fälle wurden an uns herangetragen. Wir sind immer mehr mit Schweizer Abgabe-, Fund- und heimatlosen Tieren – vor allem Katzen - konfrontiert. Die Tierheime und auch die vielen eigenständig arbeitenden Tierschützer hier in der Schweiz werden regelmässig mit Notfalltieren überschwemmt und es fehlt an Aufnahmeplätzen. Deshalb werden wir unserer Verpflichtung – selbst Notfallplätze einzurichten – baldmöglichst nachkommen.

Aus diesem Grund werden wir auch für längere Zeit nicht mehr in der Lage sein, für ehrenamtliche Auslandeinsätze zu verreisen. Unsere ganzen zur Verfügung stehenden Ressourcen werden in die Planung, den Aufbau und die Finanzierung einer eigenen Station hier in der Schweiz benötigt.

Nichts desto trotz lassen wir unsere Partner in Griechenland und in der Ukraine nicht alleine. Jedoch beschränken wir die Hilfe auf generelle Anfragen. So stehen wir weiterhin für Beratungen und Finanzierungen zur Verfügung. Beispiel: Ein neuer Hundeauslauf, eine Stallung welche repariert werden muss, Notfallfuttereinkauf, etc. Die aufwendige Verbuchung von eingehenden Beträgen und die Verarbeitung werden wir künftig vereinfachen und Spenden nur noch nach Land, also Spendezweck: Schweiz, Spendenzweck: Ukraine, Spendenzweck: Griechenland entgegennehmen. So können wir immer jeweils dort helfen - wo Hilfe gerade am Dringendsten ist.

  Wir werden immer wieder angefragt, wohin man liebe Spenden wie Tierzubehör, aber auch Kinderkleidung bringen/schicken darf. Es würde ja so viel benötigt - Sach- wie Futterspenden gleichermassen, ABER - Es bricht uns wortwörtlich das Herz -  wir können beim Besten Willen KEINE weiteren Sachspenden mehr annehmen.

Auch eine erneute, so dringende Sachspendenfahrt in die Ukraine ist aus finanziellen Gründen schlicht Unmöglich geworden, wie praktisch auch Alles andere. Wir haben (fast) keine Unterstützung, alle Hilfeaufrufe, auch für eine eigene Station bringen (fast) nichts und die Mitgliederzahl stagniert dieses Jahr unter 50 Mitglieder.

Helfen Sie uns? Jede Spende oder Mitgliedschaft zählt. Denn nur wenn Sie helfen, können auch wir weiterhin helfen.

Fenia Update: Nachdem Fenia in Ruhe einige Tage essen, trinken und schlafen konnte, entschieden wir, dass sie stabil genug ist für den Tierarzteingriff. Gestern wurde sie kastriert, gechippt und gründlich durchgecheckt. FeLV und FIV negativ, gute Zähne, keine Verletzungen, jedoch halt noch immer voller Parasiten. Die Ausquartierung zum Tierarzt gab uns die Möglichkeit, die komplette Quarantäne auszuräumen und jede Ecke mitzubehandeln. So konnte Fenia in eine flohfreie Quarantäne zurück um sich von dem Eingriff zu erholen. Sie hats zwar medizinisch gesehen gut überstanden, jedoch sind solche Aktionen grad für Tiere welche nicht an den Menschen gewohnt sind schlicht eine Tortur. Jetzt hat sie das Schlimmste hinter sich. Wir würden es den Tieren so gerne ersparen, aber dafür muss woanders angesetzt werden. Liebe Büsihalter, BITTE LASST EURE TIERE KASTRIEREN und CHIPPEN! Denn irgendwoher stammt ja auch Fenia. Und so ganz alleine und geschwächt hätte weder ihr Kleines noch sie selber viel länger mitten im Wald überlebt.

  Erster Erfolg, schwer sichtbar, da ohne Blitz und nur versteckt mit dem Smartphone, vor allem Anderen hat die Kleine noch zu sehr Angst. Das Mameli welches wir FENIA getauft haben, ist heute das erste Mal nicht panisch zurückgewichen, als wir ihr auf der Leiter das Futter raufstellten. Hunger sei Dank, kann man auch in diesem Fall sagen. Sogar die Hand konnte beim Napf bleiben als sie ass.
Mit verwilderten Katzen geht die Vertrauensarbeit wirklich nur in winzigen Schritten voran. Aber wir möchten sie soweit kriegen, dass sie den Menschen zumindest akzeptiert, wir hoffen sehr, denn sie ist ja selbst noch sehr jung. Wenn nicht, haben wir ein Problem, denn verwilderte Katzen sollten, wenn immer möglich, kastriert und markiert an den angestammten Ort zurück. Der 'angestammte' Ort in diesem Falle ist jedoch mitten im Wald und dorthin können wir sie natürlich nicht mehr zurückbringen.

Und weiter gehts, wir kommen kaum zum Ausladen des Materials. Die Fallen sind dauernd im Einsatz. Ein grösseres Fahrzeug wäre so was Tolles, aber auch davon können wir nur träumen. Wir haben am Abend noch Fangfallen in einer völlig verwahrlosten Wohnung gestellt... 2 Katzen seien gemäss Polizei noch irgendwo in der Wohnung versteckt... Tags darauf war eine in der Falle und die andere konnten wir so einfangen. Gott sei Dank konnten wir die Tiere dort rausholen, der Gestank war schier unerträglich. Die beiden dürfen sich nun in der Quarantänestation erholen.

Totes Büseli auf der Wehntalerstrasse in Höri vom Asphalt gekratzt. Das Tier hatte zum Glück wenigstens einen Chip, damit das Zuhause informiert werden konnte. Jedoch sind wir selber auch noch fast überfahren worden. Es ist immer wieder unfassbar wie rücksichtslos sich Autofahrer verhalten. Zum einen war das Tierli schon einige Stunden tot, aber es hat niemand angehalten um nachzusehen oder es von der Strasse zu nehmen... Zum anderen werden wir angehupt wenn wir 'den Verkehr kurz aufhalten' um nach an-/überfahrenen Tieren zu sehen... oder es wird sogar noch rasant an uns vorbeigerast...

 


Die süsse Fallenkatze ist selbst noch sehr jung. Es ist eher unwahrscheinlich, dass sie jemandem gehört, aber wie üblich natürlich eine Fundmeldung.
 

http://www.stmz.ch/de/index.php?lang=de&page=1&pageId=200&mid=105515

Das Mameli haben wir FENIA getauft und werden die nächste Zeit damit verbringen, ihr Vetrauen zu gewinnen. Sie hat furchtbar Hunger und ist, wie schon ihr Kleines, stark dehydriert. Aber auch bei ihr sind wir zuversichtlich, das kriegen wir auch noch hin. Wenn nicht, haben wir ein Problem, denn verwilderte Katzen sollten, wenn immer möglich, kastriert und markiert an den angestammten Ort zurück.  Der 'angestammte' Ort in diesem Falle ist jedoch mitten im Wald und dorthin können wir sie natürlich nicht mehr zurückbringen.

 
Auch der Verein 'Vergessene Katzen in Not' (www.vkin.de) freute sich riesig über unsere Sach- und Futterspenden.

 
Wir sind happy! Das Mami ist gefangen und ihr Kleines, welches wir THYSSEN getauft haben, hat sich in Rekordzeit erholt. Nun durfte er zu anderen, gleichaltrigen Kätzchen und wird sicherlich sehr bald ein ganz tolles Zuhause finden.

Am gleichen Tag, jedoch zu einer etwas angenehmeren Uhrzeit, hat uns Spürnase Holly noch in der Suche nach eventuellen weiteren Jungtieren unterstützt. Anhand von einer Decke auf der das Mami gelegen hat, hat sie nach Spuren gesucht. Jedoch verliefen sich diese recht schnell so dass es keine weiteren Katzen in der Umgebung mehr zu haben scheint. Wir entschieden trotzdem, die Fallen nochmals eine weitere Nacht gestellt zu lassen bevor wir abbrechen. Sicher ist sicher....

Nach einigen schlaflosen Nächten ging während Heinz Schicht das Mami endlich in die Falle. Wir sind gleich ausgerückt auf ein nächtliches 'Rendez-Vous' im Wald um die Süsse in Empfang zu nehmen. Sie ist selbst noch sehr jung, klein, verängstigt, dehydriert und hungrig. Wir vermuten zwar, dass sie keine weiteren Jungtiere mehr hat, lassen die Fallen zur Sicherheit aber dennoch stehen.


  WER GÖNNT UNS EIN PAAR MEHR STUNDEN SCHLAF? Spendenaufruf: Für eine Wildfalle (Selbstauslösende Kamera mit MMS/SMS Funktion)

Gemäss Hersteller würde sich das Modell IR Snapshot Mobile 5.0MP am Besten eignen, da wir verschiedene Nummern hinterlegen könnten. So kann jeweils die Person ausrücken, welche gleich am Nächsten ist/Einsatz hat. Es ist jedoch auch das teuerste Modell mit 338.– CHF. Und ideal wären natürlich 3 - 4 Stück.

Postkonto: 85-790048-1
Spendenzweck: Wildfalle
Arche Noah Schweiz
Tierschutz Verein
8155 Niederhasli

IBAN: CH5209000000857900481
BIC: POFICHBEXXX

Sie können Ihre Spenden an unseren Verein selbstverständlich von der Steuer absetzen. Mehr Informationen finden Sie auf der Spendenseite >

  Auf zur nächsten Aktion. Der kleine getigerte Kater, welcher im Wald gefunden wurde, kam ja nicht von selber dorthin. Wir haben eine Sichtmeldung erhalten, dass das Mami in der Nähe sein muss und starteten gleich mit allen Abklärungen, damit wir mit Bewilligung vom Forstamt, dem Forstwart und dem zuständigen Jäger in dem Gebiet Katzenfangfallen aufstellen konnten.
Da scharf gestellte Fallen nicht unbeaufsichtigt im Wald stehen, braucht es wie immer viele Helfer, damit 24h im 2 Stunden Kontrolltakt abgedeckt sind. Dafür fehlt es meist an Freiwilligen und wir schieben viele schlaflose Nächte. Falls Sie sich vorstellen könnten, als 'Fallen-Checker' mitzuhelfen, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung: help@arche-noah.ch >

Wir haben uns schon gefreut, als nach kurzer Zeit die erste Falle ausgelöst wurde. Die Überraschung war gross, als wir den Fang entdeckten :) Ein Grasfrosch (Rana temporaria L.) hat versehentlich die KATZENfangfalle ausgelöst und war zu gross um durch die Gitter zu schlüpfen. Natürlich haben wir ihn UNKASTRIERT wieder rausgelassen. Auch viele Feuersalamander sind des Nachts in dem Waldgebiet unterwegs und wir müssen sehr vorsichtig sein, wohin wir treten, da die Tiere bei Gefahr nicht wegrennen, sondern erstarren.

Etwas 'ganz Kleines' ist uns heute 'dazwischen gekommen'. Der süsse Bub wurde ganz alleine mitten im Wald gefunden. Er ist stark geschwächt und dehydriert, aber wir sind zuversichtlich, dass wir ihn schnell auf die Beine bekommen.

Weiter laufen auch ganzjährig unsere Katzenkastrationsaktionen hier in der Schweiz. Mittlerweilen bleibt gar keine Zeit mehr für Auslandeinsätze. Hier vor der eigenen Haustüre scheint das Katzenelend ebenfalls kein Ende zu nehmen. Bilder eines nächtlichen Fangs von 'verwilderten' Katzen. Die 'Besitzer' an diesem Standort absolut uneinsichtig. Solange die Kätzchen klein sind, kümmert man sich um sie. Sobald sie gross genug sind und anfangen zu streunen, fühlt man sich plötzlich nicht mehr verantwortlich. Und so geht das schon seit Jahren. Die Tiere zeigen auch alle den typischen Katzenschnupfen, haben zum Teil eitrige oder gar keine Augen mehr. Das Leid für Büsis - auch hier in der Schweiz - ist riesengross und macht uns sehr traurig.

Wir freuen uns sehr, dass wir eine tolle Familie mit einem RIESENGROSSEN HERZ für Tiere mit Futter- und Sachspenden unterstützen konnten. Sie machen regelmässig Ferien in Spanien und bringen so viel an Futter- und Sachspenden mit, wie es nur geht. Der spanische Tierschutz La Senia und viele private Pflegestellen werden sich sehr über die Unterstützung freuen. Wir wünschen gute und sichere Fahrt

Nachdem wir schweren Herzens unseren Igelauswilderungsplatz auflösen mussten, haben wir nun eine perfekte Alternative gefunden. Wir dürfen stachelige Notfälle künftig dem Tierhof, Treffpunkt Tier-Mensch übergeben. Da nicht immer jemand gleich vor Ort ist, haben wir an einer Lösung getüftelt, wie und wo die Notfallstachelis untergebracht werden, bis sie in die Station können. Nun ist sie fertig, die 'Igelklappe'.

  Meldung: Büsi in grosser Tiefgarage, seit rund 2! Monaten! Offensichtlich findet/will es dort nicht raus. Mieter haben angefangen es aus Mitleid zu füttern, damit es nicht verhungert. Die Verwaltung wurde auch informiert, die Garagentore wurden offen stehen gelassen.... aber ahnscheinend kann oder will es nicht raus. Nur dank einer lieben und engagierten Tierfreudin, welche im Haus wohnt und uns informierte sowie beim Fang unterstützte konnte er schon mitten in derselben Nacht mit einer Fangfalle eingefangen werden.

Der scheue Kater scheint nicht wild zu sein, jedoch sehr ängstlich. Kein Wunder nach so langer Zeit in einer Tiefgarage. Kastriert ist er ebenfalls, aber leider auch hier - kein Chip! Wir hoffen, seine Besitzer dennoch zu finden. Zwischenzeitlich erholt er sich in unserer Quarantäne, denn er ist stark dehydriert, hat vermutlich auch schon Schilddrüsenprobleme und halt einfach ganz viel Angst. Die Laborberichte erwarten wir kommende Woche und schauen zwischenzeitlich, dass er viel trinkt, gut frisst und sich erholt.

STMZ Fundmeldungs Nr. 104530 >


  Dank einer grossen Katzenfutterspende sind all unsere Büsis bis auf Weiteres gut versorgt. Da wir mehr erhalten haben, als wir momentan brauchen, teilen wir natürlich die Spende - wie gewohnt - mit anderen Vereinen, Orgas und engagierten Tierschützern. Die ersten Dankesfotos sind schon angekommen. Wir freuen uns, wenn wir helfen können.
     

Taubenrettung: Eine kleine, halbverhungerte Taube brauchte dringend Hilfe.

  Unser grosser Sachspendentransport ist ja glücklicherweise heil in der Ukraine angekommen. Die Freude über die humantiären Hilfsgüter sowie über viel Tierschutzequipement ist sehr gross. Alle bedanken sich von ganzem Herzen bei jedem einzelnen Spender! Hier schon die ersten Dankesfotos aus der Ukraine.
 
 
 


Zum Artikel: 1. August Gefahren für Hunde, Katzen, Vögel, Pferde und Wildtiere >

Keiner zu Klein, ein Notfall zu sein. Die Handaufzucht einer kleinen Waldmaus ist geglückt

DRINGEND FAHRER von WINTERTHUR nach RÜMLANG gesucht
  Aufgrund der Hitze springen nun nach den Mauersegler auch die Alpensegler viel zu früh aus ihren Nestern.

Wir suchen deshalb DRINGEND Fahrer, welche ehrenamtlich bereit sind, gemeldete Tiere im Raum Winterthur abzuholen und nach Rümlang in die Auffangstation zu bringen.

Einzige Voraussetzung ist: Eigenes Fahrzeug, telefonisch erreichbar und zuverlässig.

Bitte melden per Email: mail@arche-noah.ch

Das (vorläufige) Aus für den Igelauswilderungsplatz bei der Arche Noah Schweiz
Unser Herz blutet. Der Lebensraum wird immer enger, das haben wir und unsere Igel nun am eigenen Leib erfahren. Momentan haben wir rund ums Grundstück Baustellen. 'Schicke Mehrfamilienhäuser', in welche Familien mit dem Wunsch, auf dem Lande zu leben, ziehen werden. Doch zuviel Land und Natur dann aber bitte doch nicht. Unsere stolze Lärche musste weichen. Eigentlich ragte nur 1 grosser Ast auf die Seite der Neubebauung, doch Lärchen verlieren ihre Nadeln im Herbst und machen somit 'Arbeit und Schmutz', das geht gar nicht. Uns jedoch ermöglichte die Lärche einen idealen Igelauswilderungsplatz. Oftmals konnten wir auch Eichhörnchen und verschiedenste Vögel am Baum beobachten, denn ein grosser Baum bedeuted auch immer Lebensraum. Trotz Einsprachen und Rückfragen beim Naturschutzverein konnten wir sie nicht retten. Sie wurde heute gefällt. Aufgrund des bevorstehenden Zuzuges von Menschen mit wenig Verständnis für Flora und Fauna haben wir schweren Herzens beschlossen - den Tieren zuliebe - die Auswilderungsstätte aufzugeben.
50 Jahre alt durftest Du werden.... es tut uns leid!

 
Fledermaus verfliegt sich in Wohnung!
Keine Panik!

Es kommt gar nicht so selten vor, dass sich Fledermäuse - meist handelt es sich dabei um Teenager - in Häuser und Wohnungen verirren.
Bleiben Sie ruhig, öffnen Sie die Fenster und löschen Sie das Licht!
Die Fledermaus findet in aller Regel innert weniger Minuten die Fensteröffnung. Versuchen Sie die Fledermaus NICHT zu fangen oder rauszujagen, denn so gerät sie nur in Panik und findet den Ausgang nicht!
 

Haben Sie's gewusst? Über 30 Fledermausarten gibt es in der Schweiz und die meisten sind bedroht. Aus diesem Grund sind auch sämtliche Arten geschützt!

Eine Fledermaus welche sich verflogen hat, darf also auch RECHTLICH gesehen keinesfalls erschlagen oder getötet werden, damit macht man sich strafbar!
 

Es biberet....

Da die Biberpopulation in der Schweiz praktisch ausgerottet war, wurde ab 1956 bis 1977 versucht, den Bestand wiederherzustellen indem man Biber wieder ansiedelte. Biber reagieren äusserst sensibel auf Umwelteinflüsse und ihr Lebensraum ist ständig gefährdet. Früher konnten Biber Burgen bauen und Bäche stauen, wie sie wollten. Es gab weder Landwirtschafts- noch Bauzonen. Heute stossen sie überall an Grenzen. Schade, denn Biber leisten viel Renaturierungsarbeit, wovon viele andere Arten profitieren. In  Biberrevieren ist z.bsp. die Fischdichte bis zu 80x höher. Erstaunliche Zahlen und dennoch muss noch viel Aufklärungsarbeit was den Biber betrifft, angestrengt werden.

Jeweils ab Ende Mai sind Biberjungtiere an den Bach- und Flussläufen unterwegs und brauchen unseren Schutz. Biber werfen in der Regel lediglich 1x pro Jahr und dann auch meistens nur ein einzelnes Jungtier, viel seltener zwei bis drei. Viele der Jungtiere überlegen die ersten Lebenswochen leider nicht. Umso wichtiger ist es, die Biberfamilien zu schützen.
Auch Hundehalter werden dringend gebeten - vor allem frühmorgens und abends - ihre Hunde an Bächen und Flüssen nicht mehr unangeleint laufen zu lassen.

Biberfachstelle, Passage Max. de Meuron 6, 2000 Neuenburg
Tel: 032 725 70 23, Email: christof.angst@unine.ch, Webseite:
https://www2.unine.ch/cscf/page-20337_de_CH.html

Unser 'Lagermami' - heute war Action auf dem Hof angesagt! Wir haben in der grossen Scheune ihres Bauernhauses unser Arche Noah Schweiz Lager. Zudem haben wir natürlich all ihre Hofbüsis kastriert und haben die Population immer im Auge... und das Mami uns...
29. Mai 2015 - Geschafft!!! 7 Destinationen warten nun sehnsüchtig auf die dringend benötigten Hilfsgüter! Wir sind sehr dankbar, dass wir - dank toller Hilfe - nochmals einen solchen Transport möglich machen konnten und freuen uns jetzt schon auf die Dankesfotos aus der UA.

Pfingsten - Work Weekend
Zum Glück gibt es verlängerte Wochenenden und Feiertage, sonst würde die Zeit langsam knapp. Wir sind Laufend dran, die vielen tollen Sachspenden für bedürftige 4- und 2-Beiner zu verpacken, zu listen und für den bevorstehenden Transport bereitzumachen. Mittlerweilen haben wir nebst unseren Tierschutzprojekten auch immer mehr Waisenhäuser und Soziale Institutionen auf unserer Empfängerliste. Die Not in der Ukraine ist gross und wir sind dankbar, wenigsten einen kleinen Beitrag leisten zu können um die Situation vor Ort wenigstens etwas zu verbessern.


Zum Muttertag...

... bitten wir im Namen aller Katzenmütter um Kastrationsspenden. Die einzige nachhaltige Lösung um das immense Katzenelend im In- wie im Ausland zu mindern, ist die Geburtenregulation. Viel haben wir schon erreicht, aber noch viel mehr gibt es Laufend zu tun. Momentan ist wieder Saison und die vielen hochträchtigen Katzen sowie die vielen, vielen Katzenbabies welche das Licht der Welt erblicken, zeigen - es hat leider noch lange kein Ende. Wir rufen auf zu mehr Verantwortung - Katzenhalter lasst Eure Büsis kastrieren! Noch schöner wäre natürlich eine generelle Katzenkastrationspflicht, doch bis dahin scheint es - trotz grossem Leid - noch ein langer Weg zu sein.

Zur Katzenkastrationsseite >


 
Oh Schreck - Oh Schreck - Katzen-/Nachbarschreck


Regelmässig im Frühjahr erreichen uns unzählige Anrufe und Emails betreffend einem einzigen Thema: Katzenhalter welche Ärger mit ihren Nachbarn haben und Gartenbesitzer, welche Ärger mit ihren Nachbarskatzen haben.

Die Thematik ist grundsätzlich immer ein und dieselbe: Katzen verrichten ihr Geschäft in Nachbars Garten, mit Vorliebe in frisch bepflanzten Blumen- und Gemüsebeeten. So manch einer greift deshalb zu immer drastischeren Methoden, der Fantasie was Katzen alles 'vertreiben/erschrecken' soll, sind keine Grenzen gesetzt. Auch der Einzelhandel ist auf diesen Zug aufgesprungen und es finden sich immer mehr Geräte zur 'Abschreckung' von Katzen, bzw. generell von Tieren, welche - logischerweise - überhaupt nichts in der Natur zu suchen haben.

Gerne veröffentlichen wir einen Artikel, auch um uns nicht Jahr für Jahr immer und immer wiederholen zu müssen. Unsere Antworten haben sich seit über 10 Jahren diesbezüglich nämlich nicht geändert. Zum Artikel >

  Kaum ist der Winter überstanden, drohen schon weitere Gefahren für unsere Gartenbewohner

Das Wetter wird zunehmend schön und lockt die Menschen in ihre Gärten. An jeder Ecke hört und sieht man nun Rasenmäher brummen, Heckentrimmer schneiden und ein jeder will, dass sein Garten in voller Pracht erstrahlt.
Doch aufgepasst bei der Wahl der Gartengeräte: Teller- und Fadenmäher unter Hecken und Sträucher - ohne vorher zu prüfen, ob dort nicht ein Igel- oder Vogelnest ist - kann verherrende Folgen haben. Unter Hecken sollte ohnehin nicht gemäht werden, so kann wenigstens noch ein wenig natürlicher Lebensraum erhalten bleiben. 
 

Ein anderes Problem sind die Roboter-Rasenmäher, welche sich immer mehr Menschen anschaffen. Diese sollte man aber keinesfalls Nachts laufenlassen, wenn die Igel aktiv sind. Besonders gefährlich sind sie auch für Jungtiere in ihren Nestern.
Wer gar nicht auf einen Robotermäher verzichten möchte, sollte zumindest unbedingt eine Sperre vor Hecken spannen. Denn auch Vögel sind gefährdet, denn Bodenbrüter legen ihre Nester gerne unter Hecken an.

Deshalb bitten wir Sie: AUGEN AUF!

Wir freuen uns auf einen schönen Sommer - in Balance mit Flora und Fauna - und danken Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit!


Frohe Ostern - auch für Tiere?
  Bald kommt er wieder, der Osterhase. Er saust durch Gärten, versteckt für die Kinder emsig Osterleckereien und bringt Freude in kleine und grosse Herzen. Und schon jedes Kind weiss: Häschen wollen hoppeln, springen, Haken schlagen. Doch die Realität sieht meist anders aus...

Zum Osterspecial >


Immer weniger Lebensraum für unsere einheimischen Tiere
Baustellen, ausgesteckte Grundstücke und Neubauten wohin das Auge reicht. Immer mehr Altliegenschaften werden abgerissen und müssen modernen Bauten weichen. So auch ein urchiges Bauernhaus mit üppigem, zugewachsenen Grundstück und grosser Scheune. Das hübsche Stück Land mit dem sanierungsbedürftigen Haus zu kaufen war bedauerlicherweise ein Ding der Unmöglichkeit. Zu hoch wurde der Verkaufspreis angesetzt, so dass sich kein Käufer finden konnte. Ein Bauunternehmen hat den Abriss und die Planung für zwei 2-er Reihenhäuser in Angriff genommen und es wurde ausgesteckt. Wissend, dass das schon lange leerstehende Haus und der grosse Umschwung viel Lebensraum für unsere einheimischen Tiere bietet, nahmen wir Kontakt mit dem Bauunternehmen auf und baten um Meldung, sobald der Abrisstermin feststeht.

Glücklicherweise ging man in diesem Falle auf unser Anliegen ein und wir konnten Ann Bachmann vom Igelzentrum Zürich IZZ mit ihrem Igelsuchhund Jay anfordern. Denn unsere Igelchen befinden sich im Winterschlaf und hätten bei bevorstehendem Abriss keinerlei Überlebenschancen. So machten wir uns die Tage auf die Suche nach Leben und fanden auch vieles, von Mäusenestern über Weinbergschnecken und vielerlei Insekten fanden wir auch Igelnester, jedoch verlassene. Wir sind froh, haben wir uns nochmals versichern können, bevor ein weiteres wertvolles Stück Lebensraum verschwindet. Mehr Bilder von der Igelsuche finden Sie in unserer Bildergalerie >


Lesen Sie auch mehr über Ann & Jay, die Igelretter >


Zu unserem 10jährigen Bestehen verbrachten wir einen ganz bezaubernden Abend im Restaurant Eckstein bei tollem veganen Essen. Als grosse Überraschung durften wir eine fantastische Arche Noah in Tortenform offerieren, welche für uns von Maria von Süss&Vegan und littl' shop of ethics Winterthur kreeirt wurde. Mit jedem einzelnen Tier auf der Torte verbindet uns eine ganz besondere Geschichte. Einem jeden konnten wir zu einem besseren Leben verhelfen, was uns unglaublich glücklich macht. Es war sehr schön, den Abend mit unserer Crew sowie der Veganen Gesellschaft Schweiz, dem Vegan Stammtisch Zürich-Aargau und der AGTMU in entspannter Atmosphäre verbringen zu dürfen. Vielen herzlichen Dank an Alle für diesen tollen Abend und Eure vielseitige Unterstützung.
Zur Bildergalerie geht es hier >


 

 
  Das Jahr ist noch jung aber die Vereinskasse leer

Wir machen uns Sorgen - obwohl alle Spender- und Mitgliederbriefe so schnell als möglich Anfang Jahres verschickt wurden, sind erst ein kleiner Teil aller diesjährigen Beiträge eingegangen. Unsere Hilfe wird mehr denn je gebraucht - so viele Menschen und Tiere sind auf unsere Unterstützung angewiesen, doch ohne finanzielle Mittel müssen wir weiterhin vertrösten und unsere Mitglieder erneut um den Jahresbeitrag bitten. Denn nur wenn Sie helfen, können auch wir weiterhin helfen.
 
So gerne würden wir bald den nächsten Sachspendentransport in die Ukraine fahren, weitere Katzenkastrationen hier in der Schweiz und im Ausland durchführen, Notfellchen auf- und übernehmen, doch unser Sparschwein ist mittlerweilen kurz vor dem Verhungern.... Alle und Alles muss nun schweren Herzens warten....

Unterstützen Sie uns, damit wir weiterarbeiten können. Vielen Dank im Namen unserer Schützlinge schon jetzt! Werden Sie jetzt Mitglied oder helfen Sie mit einer Spende. Zur Spendenseite geht es hier >

Spenden sind auch per Paypal möglich:
 

Lucys Happy End
Nun ist die gesetzliche Frist von 2 Monaten abgelaufen, trotz Fundinserate und Ausschreibungen hat sich kein Besitzer gemeldet, der unsere Lucy vermisst. In der Zwischenzeit hat sie sich so super eingelebt und darf bei der besten Katzenmami und dem besten Katzenpapi mit dem bequemsten Bauch der Welt bleiben. Wir sind sehr glücklich, einen besseren Lebensplatz hätten wir für sie nicht finden können.




Unsere 2- und 4-beinigen Freunde leiden und sterben in der Ukraine

Dringendst muss ein weiterer Sachspendentransport gefahren werden, damit die Menschen und Tiere vor Ort Soforthilfe erhalten. Wir haben die entsprechenden Kontakte und können garantieren, dass alle Waren ohne Umwege dort ankommen, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Doch es sind insgesamt über 5'000 Kilometer welche auf dem Hin- und Rückweg zurückgelegt werden müssen. Alle halten zusammen, helfen einander und fahren auch kostenlos, jedoch müssen wir natürlich die Benzinkosten und allfällige Importsteuern übernehmen. Unsere Fahrer verzichten schon auf Hotelzimmer zum Übernachten, sie schlafen auf dem Fahrer- und Beifahrersitz im Transporter, da sie finden, es sei Geldverschwendung, wenn sie sich - trotz der sehr anstrengenden tagelangen Fahrt - ein Zimmer nehmen würden. Auch für die Verpflegung sorgen wir hier in der Schweiz. Wir geben unseren Fahrern so viel Sandwiches, Kuchen, Mineralwasser und Kaffee mit, wie es jeweils halt noch Platz in der Fahrerkabine hat. Es wird kein Geld verschwendet. Jedoch haben wir - da es erst Anfang des Jahres ist und zudem leider auch erst ein Bruchteil der erwarteten Mitgliederbeiträge eingegangen ist, die finanziellen Mittel für eine erneute Sachspendenfahrt leider nicht zur Verfügung (unser letzter Transport fuhr im November 2014). Sobald wir aber 2'000.- CHF zusammen haben, können wir unseren Transporter mit rund 3 Tonnen Hilfsgüter beladen und schnellstmöglich auf den Weg schicken. Wir vertrauen erneut auf all unsere lieben Unterstützer und hoffen, schon im März/April 2015 den nächsten Notfallsachspendentransport fahren zu können.

Helfen Sie uns damit wir weiterhin helfen können?


Jede Spende zählt!

Spendenzweck: UKRAINE

Postkonto: 85-790048-1
Arche Noah Schweiz
Tierschutz Verein
8155 Niederhasli

IBAN: CH5209000000857900481
BIC: POFICHBEXXX

Mehr Informationen zu Spenden finden Sie auch auf unserer Spendenseite >

Tiefe Gräben durchziehen die Ukraine. Hunderttausende leben in Angst und lähmender Ungewissheit – hin- und hergerissen zwischen Hoffen und Bangen. Es ist aber auch ein Moment, wo viele Menschen zusammenstehen und die ukrainische Nation sich festigt.

Unsere Spenden kommen an - ohne Umweg - bei Mensch und Tier!




Die aktuelle Lage vor Ort ist weiterhin verheerend. Es herrscht Krieg und die Bombardements sowie die Kämpfe breiten sich auch über die bislang stark umkämpften Gebiete bei Donetsk und Lugansk aus. Unsere Tierschützer leben in und um Kharkov (Charkiv/Charkiw/Kharkiv), welches rund 4 Stunden von Donetsk entfernt liegt. Immer mehr Menschen suchen in Kharkov Zuflucht und haben ihr Zuhause Hals über Kopf mit nur ein paar wenigen Habseligkeiten verlassen. Ihre Häuser liegen in Trümmern, kein Stein steht mehr auf dem anderen und viel zu vielen Zivilisten hat der Krieg nun schon das Leben gekostet und täglich fordert der Krieg mehr unschuldige Opfer.

Was in den Wirren des Krieges zurückbleibt, das sind die Tiere. Sei dies, da ihre Besitzer bei Angriffen getötet wurden, oder geflüchtet sind und ihre Haustiere vor Ort zurück gelassen haben. Schwerst traumatisiert irren nun Hunde und Katzen durch die Trümmerfelder auf der Suche nach ihrem Herrchen, einem Unterschlupf und Futter.
 
Dieses alte Mädchen hat alles verloren, ihr Zuhause und ihren Besitzer. Er ist in seinem Haus nach massivem Artilleriebeschuss ums Leben gekommen. Das Colliemädchen hat wie ein Wunder überlebt und sich vor ihrem Zuhause - welches in Schutt und Asche geschossen wurde - hingelegt und ist tagelang nicht mehr aufgestanden. Tierliebe Menschen haben ihr eine Decke gebracht und ab und an ein wenig zu Fressen und Wasser. Das Mädchen blieb liegen - trotz weiterem massiven Beschuss - und bewegte sich keinen Centimeter von ihrem Zuhause weg, erzählten uns Anwohner. Glücklichweise haben Verwandte des Besitzers sich nach der furchtbaren Nachricht, dass er in seinem eigenen Haus verstorben ist, der Hund aber noch lebt, gleich auf den Weg gemacht. Durch die Strassensperren und 'Kontrollen' vor Ort, hat es Tage gedauert, bis man in die umkämpften Gebiete einreisen, bzw. auch wieder ausreisen kann. Doch zumindest diese eine Hündin ist mittlerweilen ausserhalb von Donetz und in Sicherheit. Doch Unzählige andere sind es nicht - für sie alle wird DRINGEND HILFE benötigt.
Es gibt weiterhin tapfere Menschen, welche ihr Zuhause aus den verschiedensten Gründen nicht verlassen haben und in ihren Kellern und Häusern ausharren, in der Hoffnung, dass ihr Zuhause nicht getroffen und zerstört wird. Mittlerweilen betreuen unsere ukrainischen Freunde vom Tierschutzverein Together in Kharkov 85 solcher Menschen, welche aufgrund ihrer Haustiere nicht geflüchtet sind. Wann immer die Gelegenheit sich bietet, fahren unsere tapferen Freunde in die Kriegsgebiete und bringen Notvorräte für Menschen und Tiere. Von der Regierung ist auch weiterhin keine Hilfe zu erwarten, die Ukrainer zeigen sich solidarisch und organisieren sich untereinander. Auch viele verletzte und herumirrende Hunde und Katzen konnten so auf dem Rückweg nach Kharkov schon aus dem Schussfeld in Sicherheit gebracht werden. Doch es fehlt an Material. Wir benötigen GANZ DRINGEND: LEINEN, HALSBÄNDER und TRANSPORTBOXEN!
 

Aktuelle Aufnahmen eines Ukrainers in Donetz, welcher Hunde aus zertrümmerten Häusern und direkt von der Strasse weg, in seinem Hinterhof untergebracht hat.

Er selbst hat zwei eigene Hunde und erzählt uns, dass er keine Möglichkeit hatte mit seinen Tieren zu flüchten, er wisse gar nicht wer ihn mitsamt den Hunden aufnehmen würde.
So blieb er auch nach Ausbruch der Angriffe in seinem Haus und wagt sich nun  tagtäglich hinaus um für sich selbst Essen zu organisieren um dieses dann mit den vielen tierischen Kriegswaisen zu teilen. Mittlerweilen hat er 15 Hunde in seinem Hinterhof und ist voll und ganz auf die Unterstützung von Aussen angewiesen. Er sagt, er könnte noch Dutzende weitere Hunde aufnehmen, jedoch sind die zwei Ausläufe, in welchen er Hündinnen von Rüden getrennt hält, jetzt schon mehr als voll. So könne er nur jeden Tag ein wenig Füttern und von Tag zu Tag hoffen, dass die Tiere irgendwie überleben.
     
Gerade auch für Katzen ist der Krieg der pure Horror und sie sind viel schwieriger einzufangen als Hunde, da sie sich so gut es geht verkriechen. Dieser Katze jedoch wurde der Schwanz abgerissen oder abgeschossen. Zumindest fand man sie stark blutend und bewusstlos auf. So konnte sie zu einer Katzenfreundin, welche ebenfalls die Stellung vor Ort hält, gebracht werden. Einen Tierarzt, oder gar Schmerzmittel oder Antibiotika.... das sind alles Dinge, welche mitten im Kriegsgebiet unerreichbar sind. Sobald unsere kharkover Freunde wieder fahren, versuchen sie, auch dieses Büsi auf dem Rückweg mitzunehmen, damit sie zu einem Tierarzt gebracht werden kann - sofern sie bis dahin überlebt. Schon vor dem Krieg war das Leben für die (Strassen-)Tiere in der Ukraine hart - sehr hart sogar. Aber die Zustände sind momentan katastrophal und es scheint kein Frieden und kein Ende in Sicht.
Viele Ukrainer mit einem Herz für Tiere versuchen zu helfen wo es nur geht und teilen das wenige was sie selbst noch haben mit den vielen Vierbeinern. Doch alleine schaffen sie es nicht, es werden täglich mehr Notfälle.
Artikel und Bilder von: Natalie Sorokopoud, SPA Together, Kharkov

RIESEN DANKESCHÖN aus der Ukraine - unsere Sachspenden vom letzten Transport
Ohne Worte....



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Juhui, fertig Quarantäne
Jetzt kann das richtige Katzenleben endlich beginnen! Lange musste Lucy warten, Bluttests standen an, Antiparasiten- und Wurmbehandlungen und natürlich 2 Impfungen, bevor wir ganz sicher waren, dass es ihr gut geht und sie mit anderen Tieren in Kontakt kommen darf. Nun war es endlich soweit und die kleine Dame hat alles erstaunlich gelassen gemeistert. Die vielen neuen 4- Beiner fauchte sie zwar manchmal an, wenn sie ihr zu nahe kamen, aber auf dem Schoss oder im Arm eines 2-Beiners zu sein, das ist einfach das Grösste für sie. Wir freuen uns sehr - wär hätte das anfänglich gedacht, dass uns da so ein Schmusetiger in die Falle gegangen ist, welche ganz, ganz dringend ein Dach über dem Kopf und viel, viel Liebe braucht.


Lucy News
Unsere süsse Bohne macht sich sehr gut, sogar den Tierarztbesuch geniesst sie und lässt ihren ganzen Charme spielen. Bald steht die 2. Impfung an, danach darf sie endlich aus der Quarantäne. Wir freuen uns sehr darauf, denn langsam aber sicher wird es langweilig. Lucy hat sich erholt und wieder Power, sie möchte Unterhaltung, Spiel und Spass und ganz viel Neues entdecken.


02.01.2015 - Büsimädchen Update
Ich bin einfach eine ganz süsse und liebe Bohne. Noch furchtbar müde bin ich, denn ich war wohl schon länger alleine draussen und konnte fast nichts zu Fressen finden. Obwohl ich im Moment hauptsächlich schlafe komme ich trotzdem immer gleich angesprungen und möchte gehalten und gestreichelt werden. So lieb und zutraulich wie ich bin, hatte ich vermutlich doch mal ein Zuhause. Vermisst mich denn niemand?


Ich brauchte schnell einen schönen Namen und LUCY hat mir am Allerbesten gefallen. Danke auch an Patricia, welche sich gleich als Patin zur Verfügung gestellt hat und mich bald besuchen kommt.


10 Jahre Arche Noah Schweiz - 10 Jahre ehrenamtliche Arbeit - 10 Jahre Herzblut
Wir starten ins neue Jahr 2015 - ein besonderes Jahr, denn vor genau 10 Jahren wurde die Arche Noah Schweiz gegründet.
Bewusst nennen wir es nicht unser 'Jubiläum', denn zum Feiern oder gar Jubeln ist uns nicht zumute. Noch immer braucht es uns, die vielen Einsätze sprechen für sich. Das Leid der Tiere ist noch immer immens gross und wir werden unseren Weg weiterhin mit viel Engagement gehen.

Zum Interview mit Gründungsmitglied und Präsidentin des Vereins geht es hier >


31.12.2014 - Büsimädchen Update
Riesenüberraschung: Dem Büseli geht es relativ gut. Sie wiegt zwar gerade mal noch 1,9 Kilo, ist völlig durchgefroren, geschwächt und hungrig, ABER: es handelt sich hier wider Erwartens niemals um eine wilde Katze, das können wir jetzt schon mit Sicherheit sagen. Herz- und Lunge hören sich zum guten Glück okay an, Fieber hat sie glücklicherweise auch nicht, wie erwartet ist sie noch untertemperiert. Einzig die Nase hat sie sich in der Falle bei der Einfangaktion aufgeschlagen, aber ansonsten hat sie glücklicherweise keine weiteren offensichtlichen Verletzungen. Damit haben wir überhaupt nicht gerechnet. Wir haben uns auf ein weiteres, verwildertes Büsi eingestellt, welches kastriert und an einem sicheren Futterplatz wieder rausgelassen hätte werden müssen. Nun wird sie ganz langsam an wärmere Temperaturen gewöhnt, auch die Zufütterung muss jetzt ganz vorsichtig begonnen werden. Ausgehungerte Tiere dürfen keinesfalls überfüttert werden. Gegen innere und äussere Parasiten werden wir sie heute noch behandeln und dann darf sie sich einen kuscheligen Platz in unserer Notfallquarantäne zum Ausruhen suchen. Wir werden weiter berichten, wünschen jetzt aber allen lieben Lesern erst einmal einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Was für ein wunderbarer Abschluss für dieses Jahr
Wir sind zurück - mit einem kleinen Leben mehr! Sie ist uns heute morgen in eine Falle gegangen!!! Nun haben wir genügend Zeit sie zur Ruhe kommen zu lassen, gut zu beobachten und durchzuchecken. Wer hätte das gedacht, dass wir dieses Jahr noch ein Notfellchen mehr bekommen, wir sind überglücklich, die Kleine nun im Warmen und in Sicherheit zu wissen und das auch noch kurz, bevor das ganze Silvesterfeuerwerk beginnt - perfektes Timing!
Update zum Mädchen im Wald:
SO! SIE WAR DA und turnte sogar auf einer der Fallen herum. Geschickt hat sie sich mit der Pfote ein Stück Thunfisch rausgeangelt und ist dann wieder im Wald verschwunden. Wir haben nicht alle unsere Fallen von allen Seiten 'einbruchssicher' präpariert, wissen jetzt jedoch ganz sicher, dass sie noch da ist und den 'Braten' gerochen hat! Jetzt geht sie uns sicher in eine der Fallen. Es muss einfach klappen, denn ab morgen, mit der ganzen Silvesterknallerei können wirs vergessen. Da verkriechen sich alle Tiere aus lauter Angst. Es gilt weiterhin: DAUMEN DRÜCKEN! Wir machen uns erneut bereit für eine kalte, lange Nacht und bleiben zuversichtlich.
Update zum Mädchen aus dem Wald:
Irgendwie ist der Wurm drin. Es schneit immer mehr und wir mussten dringend zurück in die Zivilisation um Futter zu holen. Wir denken zwar nicht, dass es am Lockstoff liegt, denn stark riechendes Futter wie Thunfisch (Anm. der Redaktion: einzeln geangelt - nützt ihm zwar auch nix mehr dem armen Fisch...) etc. haben wir wieder aufgestockt. Wir denken eher, dass die Kleine zu weit weg ist um das Futter zu riechen. Dafür hat aber eine unserer Spürnasen was gefunden. Eine weitere Falle wird vor dem vermeintlichen Unterschlupf aufgestellt. P.S.: Bei der Rückfahrt ist uns an einer Ampel auch noch ein Lastwagen gemächlich mit Rückwärtsgang ins Auto reingefahren! Trotz Hupen und nachher auch noch Schreien... na Bravo. Uns ist nix passiert, das Auto fährt auch noch, hätte aber trotzdem nicht sein müssen...
Update zum Mädchen aus dem Wald:
Leider, leider ist sie heute Nacht in keine Falle. Es war so kalt, dass wir das Futter mehrfach auswechseln mussten, da alles in kürzester Zeit gefriert. Und wichtig ist, dass sie das Futter riechen kann. Wir erweitern nun heute den Radius, holen noch mehr Fallen und tauen uns selbst mal zwischendurch kurz auf. Wir möchten die Kleine gerade auch wegen der bevorstehenden Feuerwerkknallerei und auch aufgrund der weiteren Minusgrade unbedingt in Sicherheit wissen. Auch unser Spürhund wurde noch geholt, jedoch fand sie, dass man mit so kalten Füssen überhaupt nichts erschnüffeln kann und verweigerte jegliche weitere Zusammenarbeit.

Katzenfangaktion:
So, das wird wohl heute wieder nichts, mit einem gemütlichen Abend vor dem Kamin. Wir haben die Fallen gestellt, wir mussten uns beeilen, denn es wurde schon stockdunkel. Mit viel Kaffee, Redbull und Stirnlampen bewaffnet haben wir für heute Abend unsere Stellung im Auto bezogen. Selbstredend, dass wir scharf gestellte Fallen nicht unbeaufsichtigt mitten im Wald stehen lassen können, sondern vor Ort bleiben müssen. Die Kleine haben wir am Nachmittag noch von Weitem weghuschen sehen. Ein 3-farbiges Büsi, also ganz sicher ein Mädchen! Wie erleichtert und auch betroffen waren wir, sie ist also immer noch im Wald. Auch anhand der Spuren im Schnee scheint es, dass sie sich unter einem grossen Asthaufen verkrochen hat. Nun können wir nur hoffen, dass der Hunger gross genug ist und sie uns schon heute Nacht in die Falle geht. Die Vorstellung, wie furchtbar kalt das Büsi haben muss und wie verloren es sich mitten in dem grossen Wald fühlt, ohne etwas zu Fressen finden zu können, tut weh. Weit und breit ist kein Hof, kein Haus oder eine andere Möglichkeit eines denkbaren Unterschlupfes in Sicht. Wurde sie ausgesetzt? Stammt sie aus einer verwilderten Population und ist in den Wald abgewandert? Wir wissen es nicht, aber wir wissen, hätte die Kleine ein Zuhause würde sie sich bestimmt nicht freiwillig mitten im Schnee und im Wald herumtreiben. Wir bleiben dran und wollen die Kleine so schnell als möglich in Sicherheit und ins Warme bringen! Drückt uns die Daumen heute Nacht!

Sichtmeldung:
3-farbige Katze mitten im verschneiten Wald... auch hier in der Schweiz gibt es leider noch immer viel zu viele heimatlose Büsis aus verwilderten, unkastrierten Populationen, welche jetzt furchtbar kalt haben und nichts zu Fressen finden. Wir rücken später mit Fangfallen aus und hoffen, wir kriegen die Kleine. Daumen drücken!

Liebe Mitglieder, Paten, Gönner und Freunde
Die Arche Noah Schweiz Crew sowie all unsere Projekte bedanken sich von ganzem Herzen für die vielseitige und tolle Unterstützung im Jahr 2014. Zum diesjährigen X-Mas Special geht es hier >

Die Tränen sind noch immer nicht getrocknet - machs gut Tigerli!
Das Mädchen wurde vor 2,5 Jahren in einer Scheune auf einem Schweizer Bauernhof geboren, ihre Mama und Grossmama und Urgrossmama erblickten dort schon das Licht der Welt. Eine grosse Population von Katzen, welche über Generationen zwar gefüttert, aber weder Kastriert noch Behandelt wurden. Die Arche Noah Schweiz hat über 2 Jahre immer wieder gefangen und kastriert. Durch die geschützte Futterstelle tauchten immer mal wieder Neuzugänge auf. Tigerli war aus dem letzten Wurf, danach hat es glücklicherweise keinen Nachwuchs mehr gegeben - dank regelmässiger Kontrollen.

Die Kleine hinkte und ihr Zünglein hing ihr aus dem Mäulchen. Wir konnten sie nach einigen Versuchen endlich einfangen, denn sie war trotz allem immer noch sehr flink und flüchtete sofort. Beim TA hatten wir eine Mehrfachproblematik: Eine Wunde in der Pfote, vereitert, eine Läsion am Zungengrund welche gewuchert war und sie deshalb die Zunge nicht mehr vollständig zurückziehen konnte - und: unklare Hautveränderungen an allen Pfoten. Nichtsdesto trotz - eine Diagnose sollte her. Hautbiopsien wurden genommen und zur Analyse ins Labor geschickt - ein Röntgen gemacht und die eiternde Pfote gespült und ein Langzeitantibiotika gespritzt. So konnte sie natürlich unmöglich gleich wieder auf den Hof - also in unsere Karantäne. Ganz furchtbar für ein wildes Büsi so an einem fremden Ort eingesperrt zu sein, aber wir hofften, das Antibiotika zeigt seine Wirkung. Auch die Nachsorge mit Schmerzmitteln, welche sie über das Futter zu sich nahm, sollte sicherstellen, dass sie so wenig leiden muss wie möglich. Doch es stellte sich keine Besserung ein, nach 10 Tagen kam auch der Laborbefund: nekrotische Hautveränderungen, also das Gewebe stirbt ab... warum, wieso... man weiss es nicht. Man hätte... weiter behandeln können, doch das hätte auch weiterhin bedeutet, Tigerli weiter einzusperren, ihr täglich riesen Angst zu machen, wenn wir reinkamen zum beobachten, Putzen und Füttern... die Chancen auf Genesung = Ungewiss. Unter viel Tränen haben wir zusammen mit unserer Tierärztin beschlossen Tigerli zu erlösen. Ein junges Büsimädchen, das Leben noch nicht mal richtig gelebt, es war unendlich schmerzhaft und traurig!

Auch Tigerli erhielt dank unseres Bestattungfonds eine Kremation und wurde nicht wie Abfall auf der Tierkadaverstelle entsorgt. Jede noch so kleine Spende hilft uns, die Tiere bis zum Schluss würdevoll zu behandeln.
Zum Bestattungsfond >


Mehr Informationen >



Kretas Katzen Kalender 2015 - jetzt erhältlich im Shop >


Unser Sachspendentransport ist auf dem Weg in die Ukraine
Bis in den Abend hinein haben wir heute noch den Bus beladen. Ein geschichtsträchtiger Tag - denn gleichzeitig fand heute, am 21.11.2014 - die  Maidan-Gedenkfeier in Kiew statt. Schon 1 Jahr ist es nun her, dass mehr als 100 Menschen bei dem Aufruhr getötet wurden und das Land seither nicht mehr zur Ruhe kam. Viel ist passiert in den vergangenen 12 Monaten - leider nicht viel Gutes. Das Land steckt weiterhin in einer tiefen Krise, die Tiere und die Bevölkerung leiden. Es ist traurig, dass unsere Sachspenden so dringend benötigt werden, anders wäre es uns lieber. Aber: Wir sind dankbar, dass wir wenigstens ein wenig Material und damit auch Hoffnung und Solidarität auf den Weg in die Ukraine schicken konnten. Unseren lieben Fahrern eine gute und vor allem sichere Reise.

Alles fertig vorbereitet für den letzten, diesjährigen Sachspendentransport in die Ukraine
Wir bedanken uns bei allen lieben Spendern von ganzem Herzen dafür, dass dieses Jahr nochmals ein dringend benötigter Sachspendentransport für Kinder und Tiere in Not in die Ukraine möglich wurde. Alle Spenden sind sortiert, verpackt, abgewogen und reisefertig. Aus logistischen und finanziellen Gründen ist dies der letzte diesjährige Transport. Wir benötigen deshalb bis auf weiteres keine humanitären Hilfsgüter mehr - Tiersachspenden benötigen wir jedoch für all unsere Projekte das ganze Jahr über. Wir beten dafür, dass das kommende Jahr für die Menschen und Tiere in der Ukraine Frieden und Stabilität bringen wird.

 
Es herbstet sehr...

Und so war es wieder an der Zeit unseren Vorrat an Igelschlafhäusern zu erweitern. Es werden sicherlich auch dieses Jahr wieder einige kleine Notstachelchen bei uns einziehen und die Häuser müssen bis dahin allesamt einsatzbereit sein.
 
Denn langsam wird die Futtersuche für unsere Igel immer schwieriger, je kälter es wird.

Von ca. November bis März halten Igel normalerweise Winterschlaf.
 



Mehr Bilder zum Igelschlafhausbau finden Sie in unserer Igelgalerie > und wichtige weiterführende Informationen in der
Rubrik Igel >



  Im Herbst fallen nicht nur die Blätter von den Bäumen....

Die Tage werden kürzer, es wird früher dunkel und kälter. Darauf reagieren auch unsere Vierbeiner und bei Hunden und Katzen stellt sich der Fellwechsel ein. Überall finden wir nun lose Haare und sind im Dauereinsatz mit Staubsauger, Fusselbürsten und Flusenrollern.

Weiterlesen >

  Neues Anästhesieprotokoll

Auch im Hintergrund wird laufend gearbeitet. Nun ist es soweit und ein RIESENGROSSES DANKESCHÖN geht an
NetAP - Network for Animal Protection dank welchen wir für die ukrainischen Tierärzte nun ein neues Anästhesieprotokoll ausarbeiten konnten. Die Unterstützung ist Gold wert und wir sind sehr froh, berät NetAP auch in solchen medizinischen Fragen kompetent und teilt ihr grosses Wissen gerne mit anderen Tierärzten und Vereinen.
Denn die Lage vor Ort ist noch immer sehr besorgniserregend. Aufgrund der anhaltenden Unruhen sind viele Produkte welche in der Vergangenheit aus Russland bezogen wurden, nun schlicht und einfach nicht mehr erhältlich. Darunter auch gewisse Medikamente und Anästhesiekomponenten. Damit weiterhin eine gute Narkose garantiert werden kann, waren wir auf die professionelle Beratung von NetAP und auch Soi Dog Foundation angewiesen. Nun ist es vollbracht und das Notfallpaket wurde noch mit dringend benötigten resorbierbaren Fäden, sowie Desinfektionsmittel und Spritzen aufgestockt, denn es muss unbedingt weiter gearbeitet werden.

Unterstützen Sie unsere Arbeit in der Ukraine. Mehr Informationen >

Spendenaufruf zur Transportfinanzierung

Schon 6 Mal dieses Jahr konnten wichtige Tier- und Kindersachspenden von der Schweiz aus nach Kharkov gefahren werden. Unser Sprinter Transporter schafft die jeweils 2'600 Kilometer (Hin- und Zurück = 5'200 Kilometer) bislang noch immer relativ gut, mit vereinzeltem Murren und Knurren. Wir hoffen fest, dass er noch einige Transporte durchhält. Jedoch muss auch der Treibstoff, sowie die Verzollung bei Import in die Ukraine finanziert sein, doch die Hilferufe - nun auch noch aus den vielen Waisenhäusern lassen uns fast verzweifeln. So gerne möchten wir dieses Jahr noch einen bis zwei richtig grosse Transporte fahren, in welchem der Sprinter bis auf den letzten Millimeter beladen wird, denn alles an Material wird so dringend gebraucht.

Helfen Sie uns, zu helfen! Wir sind dankbar, für jede noch so kleine Kostenbeteiligung.
Zur Spendenseite geht es hier 'Spendenvermerk: Ukraine' >
Spenden können gerne auch per PayPal überwiesen werden (PayPal Knopf zuoberst auf dieser Seite oder auf der
Startseite).




Sensationelle 2'504.80 CHF sind am Charity Day für die Arche Noah Schweiz zusammengekommen.
1000 Dank dem gesamten Mitico Bodycult Team für Euer grosses Herz für Tiere.


Zur Bildergalerie >


Laufend erreichen Tier- und Kindersachspenden für die Ukraine unser Lager >

  So entfernt man Zecken korrekt vom Igel

Greifen Sie die Zecke mit einer Zeckenzange oder einer Pinzette möglichst nahe an der Haut des Igels und ziehen Sie sie, am besten mit einer Drehbewegung, heraus. Verwenden Sie kein Öl o.ä., da dies die Zecke dazu veranlasst, vermehrt den, u.U. mit Erregern infizierten, Speichel abzugeben. Zecken die zwischen den Stacheln sitzen, können auch beim eingekugelten Igel entfernt werden.
Um auch einen Teil der sich am Igelkopf befindenden Zecken zu erwischen, braucht es etwas Fingerspitzengefühl. Sie können Folgendes versuchen: Setzen Sie den Igel auf eine plane Fläche. Streichen Sie ihm relativ kräftig über den Rücken, bis er die Kugel öffnet und den Kopf herausstreckt. Fassen Sie dann vorsichtig mit der Pinzette die Zecken, ohne dabei aber die Haut oder Haare des Igels zu berühren, da er sonst den Kopf sofort wieder einzieht. Mit etwas Geduld und einer ruhigen Hand können Sie auf diese Weise den Igel von weiteren Plagegeistern befreien.

Weitere Informationen finden Sie bei:
www.izz.ch

Tierschutzfälle aus Griechenland >



Boschi & Baschi ganz gross
Kaum zu glauben, wie gross und kräftig die beiden Jungs schon geworden sind.

Der Sommer ist da
Zeit für weniger Wolle und einen Frisör Termin

 
Notfall Sachspendentransport im Mai für die Ukraine. Gute und vor allem sichere Fahrt!


Aufgrund der angespannten Lage vor Ort mussten wir die letzten Transporte zu unserem grossen Bedauern absagen.
Nun haben wir aber eine neue Route erarbeitet und die umkämpften Gebiete werden grossräumig umfahren. Gerade Sachspenden werden momentan dringendst gebraucht, deshalb sammeln wir per sofort wieder.
Nach diesem Transport ist unser Lager nun erneut fast gänzlich leer ist, sind wir für jegliche Sachspenden sehr dankbar. Mehr auf der Sachspendenseite >

 

Flohmarkt

Unsere Flohmärktler freuten sich über das schöne Wetter an ihrem Outdoor Stand am Flohmarkt Gebenstorf, sowie über kauffreudige und interessierte Besucher.

Insgesamt kamen 181.50 CHF für unsere Tiere in Not zusammen. Vielen Dank allen Beteiligten!
 

 


Taufe

Wir freuen uns, bekannt zu geben, dass unsere zwei kleinen Schafbuben auf die Namen:

BASCHI und BOSCHI getauft wurden.

Boschi erhielt seinen Namen aufgrund seines weissen Flecks auf dem Köpfchen. Abgeleitet von den 'Boshi Mützen', welche es auch in Schwarz mit weissem Bommel gibt.


 
Alles in Ordnung

Auch das Igelzentrum Zürich IZZ gibt grünes Licht. Das Mädchen ist stabil und hat glücklicherweise auch keinen Milbenbefall. So wurde sie nun erneut in die Freiheit entlassen. Wir sind gespannt, ob wir dieses Jahr in der Station sogar Nachwuchs bekommen werden.

Ausführliche Informationen zu Igeln finden Sie auf der Homepages des IZZ >

 

Nächtliche Aktivitäten

In der Nacht herrschte reges Treiben im und um das Igelmädchen Gehege. Je nach Witterung beginnt nämlich die Igelpaarungszeit Ende April/Anfangs Mai. Unser Mädchen läuft interessiert im Gehege hin und her, denn es sind gleich zwei prächtige Igelmänner im Anmarsch.
Vorallem eines der Männchen, vermutlich einer unserer ehemaligen Überwinterer, lässt sich weder von der Kamera noch von der Taschenlampe irritieren und versucht hartnäckig, einen Weg ins Gehege zu seiner Angebeteten zu finden. Wir haben einen Teil der faszinierende Begebenheit auf Video festhalten können. 

 
Igelupdate

Eines der Überwinterungsigelchen ist uns bei helllichtem Tag über den Weg gelaufen. Das ist ungewöhnlich und wir schauen sie uns gleich an. Etwas an Gewicht hat sie seit dem letzten Mal wägen abgenommen. Sie hat ohnehin eine sehr karge Bestachelung, so dass man gut auf die Haut sieht. Doch etwas schuppig ist sie und das könnte unter Umständen Milbenbefall sein.
 
Auch kugelt sie sich nicht gleich ein, was ebenfalls eher ungewöhnlich ist. Das Mädchen war jedoch letztes Jahr, vor Übergabe an uns, schon einige Zeit im Igelzentrum Zürich IZZ und hat sich dort, wie nachher auch bei uns, wohl etwas zu sehr an den Kontakt mit dem Menschen gewöhnt. Zur Sicherheit wird sie jetzt aber nochmals ins Gehege gesetzt und die Profis vom IZZ werden ebenfalls nochmals einen Blick auf sie werfen.

 

Regenwetter

Es ist eine Freude, den Kleinen Tag für Tag beim Wachsen zuzusehen.

Auch mit Regenwetter haben sie nun schon Bekanntschaft gemacht und lernen Tag für Tag mehr über diese Welt.

 


Wiedervereint

Nun war es soweit. Emily wurde unruhig und zeigte an, dass sie sich sicher genug fühlt mit ihrem Nachwuchs wieder Anschluss an die Herde zu machen.

Und deshalb fand heute die Wiedervereinigung problemlos statt.
 

Die Jungs machen nun ihre ersten Erfahrungen wie es ist, auf saftigen Weiden zu stehen und  man muss ganz genau hinschauen um die zwei Wirbelwinde im hohen Gras zu entdecken.

 


Kaninchen-Update

Wir freuen uns riesig über das Schreiben der Adoptanten:

Sie geniessen den Frühling und sind wohl auf. Allerdings sind sie kleine Ausbruchskünstler! Sie haben schon ein paar Mal die Umgebung erkundet und ich komme einfach nicht dahinter wie und wo sie rauskommen…bis jetzt haben sie aber beide immer den Heimweg gefunden bevors Dunkel wurde. Zum Glück!!

 
Sie sind super lieb und es macht riesig Spass ihnen beim hoppeln zuzusehen. Sie flitzen oft durch den Garten und machen riesen Luftsprünge…Anfangs hatte ich einen Teil abgesperrt aber sie haben schnell den ganzen Garten für sich beansprucht! Sie kommen auch gerne zu uns in den vorderen Teil des Gartens wo meine Hunde sind. An die haben sie sich schnell gewöhnt und es beeindruckt sie mittlerweilen überhaupt nicht mehr wenn mein junger Schäferhund wild an ihnen rumschnuppert sie abschlabbert und zum spielen auffordert.
 


Das Bild der ehemaligen Haltung in welcher die insgesamt 17 Tiere leben mussten. Es ist uns unlieb in Erinnerung geblieben umso mehr freuen wir uns, dass die Schützlinge nun ein artgerechtes Leben führen dürfen.

  Die grosse weite Welt entdecken

Erste vorsichtige Annäherung mitsamt den Kleinen mit dem Rest der Herde. Emily möchte noch nicht auf die Weide und so darf sie natürlich weiterhin Stall und Auslauf mit ihren beiden Jungs für sich alleine haben.

Ein Schaf zeigt - meist durch unruhig werden und nach der Herde blöken - an, wenn es soweit ist, mit dem Nachwuchs wieder Anschluss an die Herde zu machen.
 


In einer perfekten Welt wie dieser in welcher unsere Schützling nun leben dürfen, ist dies alles möglich und die Bedürfnisse der Tiere stehen an oberster Stelle.

Emily und ihre beiden Jungs lassen sich die Sonne auf die Wolle scheinen und zu entdecken gibt es hier auch unglaublich viel....
 

.... komische Schafe sind das....

.... die Jungs findens lustig :)
 

Auch Brötchen mag Emily schon wieder aus der Hand nehmen. Sie hat in ihrem Leben schon so viel durchgemacht und muss erst lernen, dass sie nun ihr Leben lang zusammen mit ihren beiden Buben in Sicherheit ist und man ihr nur noch Gutes will.


Mehr entzückende Bilder gibt es in der Galerie >

Tag 2 an der Babyfront

Mehr Bilder in unserer Galerie >

 

  Gespanntes Warten

Emily's Babybauch wir immer grösser, so auch ihr Euter. Wir erwarten also mit grosser Wahrscheinlichkeit mehr als nur ein Lämmchen und freuen uns alle schon riesig auf den Nachwuchs.

Gemäss Tierarzt wird es nur noch ca. 7-10 Tage dauern bis wir die neuen Familienmitglieder begrüssen dürfen. Vielleicht schenkt uns Emily Osterlämmchen - welche, anders als unzählige ihrer Artgenossen - ein glückliches, artgerechtes Leben vor sich haben und bei ihrer Mama und der Herde bleiben dürfen. Wir halten Sie selbstverständlich weiterhin auf dem Laufenden.

 
Bald auf dem Idealgewicht


Unsere Winterschläfer machten sich allesamt gut und legten wie gewünscht an Gewicht zu. Einige bleiben in ihrem Schlafhaus und so können wir auch nach dem Abbau des Geheges ab und an das Gewicht und den Allgemeinzustand kontrollieren.

Mehr wertvolle Informationen über: Igel, Igelfreundliche Gärten und was im Notfall zu tun ist - finden Sie hier >
 

 

Zweite Impfung - Höflikatzen


Unsere Höflikatzen wurden zum zweiten Mal geimpft und sind nun grundimmunisiert.
     
 

Auch der Überraschungszuzügler 'Nr. 4' war vor Ort, jedoch ist er/sie viel scheuer als der Rest der Gruppe.

  Katzenfutter Route Zürich bis Aargau

Regelmässig werden alle Standorte an denen wir hier in der Schweiz Katzen Kastrationsaktionen durchgeführt haben und welche weiterhin Unterstützung und Kontrolle benötigen auch kostenlos mit Futter versorgt.

Oftmals handelt es sich bei diesen Standorten um alte Bauernhäuser bei welchen sich die Populationen vorher unkontrolliert vermehrt haben. Entweder es gibt noch Anwohner/Bewohner oder die Populationen waren schon vorgängig gänzlich unbetreut.
Wenn sich Menschen finden, welche vor Ort weiterfüttern und ein Auge auf die Tiere haben, dies aber aus Alters-, Mobilitäts- und auch finanziellen Gründen nicht alleine tragen können, helfen wir selbstverständlich auch in diesen Fällen. Auch hier, leisten wir nicht alleinig nur Tierschutz sondern unterstützen auch durch moralischen Beistand und gerade ältere Menschen sind sehr dankbar, im Wissen, 'ihre' Tiere weiterhin versorgen zu können und Unterstützung zu erhalten. Helfen Sie ebenfalls mit! Durch eine Spende mit dem Spendenvermerk: CH > oder durch die Abgabe von Katzenfutter >

 

Aufgewacht


Der erste Winterschläfer in der Station ist erwacht und hat bis auf 2 Gramm Differenz 30% an Körpergewicht verloren.

Da das Mädchen schon vor dem Winterschlaf zuwenig Gewicht hatte, wird hier nun zugefüttert und die Gewichtszunahme überwacht.
 

  Der Frühling ist schon da

Igel beenden ihren Winterschlaf im Mittelland zwischen Mitte März und Mitte April. Da es nun Mitte März schon sehr warm ist, beobachten wir gerade unser Überwinterungsschützlinge in der Station mit Argusaugen. Denn wenn sie aufwachen, haben sie durchschnittlich 30% ihres Körpergewichts verloren und deshalb einen grossen Nahrungsbedarf. Da es sich bei unseren Igelchen ohnehin um Problem- fällchen handelt, welche gezielt in den Winterschlaf geführt wurden, begleiten wir natürlich auch den gesamten Aufwach- und Anklimatisationsprozess.
Bei (zu) früh erwachten Igeln reicht die Menge an vorhandenen Insekten und Würmern meist nicht aus, um die verloren gegangenen Reserven wieder aufzufüllen. Deshalb kommen unsere Schützlinge nach dem Aufwachen auf die Waage um ihr aktuelles Gewicht zu ermitteln und dementsprechend eine nötige Zufütterung zu gewährleisten.

Als einfaches, aber wirkungsvolles Indiz fürs Aufwachen, ist ein über den Ausgang geklebtes Papier. So müssen wir die Schlafhäuschen nicht öffnen und erkennen, wenn einer unserer Igel 'aufgestanden' ist - nämlich dann, wenn das Papier am Eingang zerrissen ist.

  Hofkatzen - Update

Während wir die Boxen vom Auto ausgeladen haben wurden wir sogleich begrüsst. Die Büsis freuen sich immer sehr, wenn wir kommen und geniessen die Streicheleinheiten und natürlich das Futter.
  Aber Moment...wir staunten nicht schlecht und trauten unseren Augen kaum. 1x 2x 3x grau-weiss? Das Brüderchen der beiden, welches seit 2.5 Jahren (die Nachbarin konnte Auskunft geben) nicht mehr gesehen worden war, sass mit auf der Treppe als wäre er nie fort gewesen. Scheu aber neugierig beobachtete er jede unserer Bewegungen. Für einen freilebenden (vermutlich) Kater sieht er gut aus, sogar wohlgenährt und  in einem guten Allgemeinzustand. 
 
Kaum hatten wir das Futter ausgeladen, strichen die Katzen umher und warteten ungeduldig auf das Futter. Darauf mussten sie heute jedoch warten, denn der Tierarztermin ist unser erstes Ziel.
 


Zorro
und Mietzi konnten wir gut in die Box locken. Meite liess sich trotz Thunfisch nicht einfangen. Und auf den Neuzugang waren wir ohnehin nicht vorbereitet. Er ist auch viel zu scheu. Wir müssen später nochmals ausrücken, dann aber mit Katzenfang-Fallen.
 
Zorro verhielt sich beim TA ausgesprochen freundlich, wenn man bedenkt, dass er seit zehn Jahren nicht mehr in einer Transportbox und in einem Auto war.  Raus aus der Box begrüsste er die Tierärztin freundlich und liess die gesamte Untersuchung inkl. Blutentnahme anstandslos über sich ergehen. Wir hatten sogar den Eindruck, er geniesst die ihm plötzlich erteite Aufmerksamkeit sehr, da er es nicht eilig hatte, wieder in seine Box zu kommen.
 
Beide Katzen sind absolut gesund und FeLV und FIV negativ. Zorro ist für sein Alter top fit und hat ausgesprochen schöne Zähne. Mietzi wurde von der Tierärztin auf ca. 4 - 6 Jahre geschätzt. Das Resultat freut uns sehr und einer Vermittlung steht nun gar nichts mehr im Wege. Nun müssen sich nur noch die richtigen Menschen für unsere Samtpfoten finden, was bei Bauernhofkatzen sehr schwierig wird, aber wir geben die Hoffnung nicht auf.

  Hofkatzen

Einzig auf dem Hof (Kaninchen/Schafe) 'übrig geblieben' sind diese wunderschönen und lieben Katzen. Es sind schon ältere Tiere und nur von einem - dem schwarzen Kater - gibt es einen veralteten Impfpass. Er heisst Zorro und das Geburtsjahr ist 2003. Die beiden hübschen weiss-grauen Katzen haben auch (noch) keine Namen! Alter unbekannt, aber gemäss Angaben des 'Besitzers', noch nicht so alt wie Zorro.

Alle sind tolle Tiere und haben runde, wunderschöne Gesichtchen mit grossen Augen.

Zorro ist der anhänglichste, die beiden Mädchen sind etwas scheuer, aber würden sicherlich bald auftauen. Sie vermissen einen engen Kontakt zum Menschen und müssen baldmöglichst umplatziert werden. Der Hof wird nächstens verkauft und wir kümmern uns vor Ort um die Tiere und arbeiten an einer Lösung.

Februar 2014

Tier- und Kindersachspendentransport für die Ukraine - Nächster Transport: bis auf weiteres abgesagt.
Mehr Informationen auf der Seite: Die Lage in der Ukraine >

 
Schafeinsatz

Gleicher Einsatzort wie bei den 17 Kaninchen. Im Dezember 2013 hat uns der Besitzer noch versichert, für die Schafe einen Abnehmer zu haben.

Da diese jedoch im Januar noch immer auf der Weide standen, haben wir uns auch diesem Fall angenommen.
 
 
Es handelt sich um eine imposante braun-schwarze Aue, ca. 4jährig und zwei wunderhübsche Böcklein, ca. 1jährig, ein weisses und ein braun-schwarzes. Die Aue ist nicht die Mama der Jungs, jedoch haben alle denselben Vater, gemäss Aussage des Vorbesitzers. Die Tiere sind sehr scheu und den Kontakt mit dem Menschen offensichtlich überhaupt nicht gewohnt. Sie sind auf der Weide auf der sie standen, auf die Welt gekommen. Der dunkle, offengelassene Stall wurde von den Tieren verständlicherweise nie mehr freiwillig aufgesucht. Zum Glück befand sich auf der Weide auch ein Bach, somit haben sich die drei praktisch selbst versorgt, beziehungsweise waren sich dort selbst überlassen. Wäre der Winter richtig eingebrochen, hätten die Tiere unter Umständen sogar verdursten und verhungern müssen, oder schlussendlich ihren letzten Gang in die Notschlachtung angetreten.
 
Der Besitzer, welcher aus gesundheitlichen Gründen zwischenzeitlich gar nicht mehr Zuhause wohnte, hat dann auch noch die Schafe der Arche Noah Schweiz überschrieben und damit deren Schicksal in unsere Hände gelegt. Bis eine Lösung gefunden werden und alles logistische und administrative geklärt werden konnte, wurden die Tiere von uns weiter vor Ort versorgt. Der Stall wurde ausgemistet und es zeigte sich sehr schnell, dass ein Transport der Schafe auf dem herkömmlichen Weg nicht möglich sein wird.
 
Vorallem die Aue flüchtete sofort bei jeglichen Annäherungsversuchen. Auch die aufgebotenen benachbarten Landwirte berichteten uns, dass es nie möglich gewesen sei, das Tier einzufangen. In ihrer Angst überspringt sie auch hohe Absperrungen und betritt den Stall nicht freiwillig. Womöglich hat sie sich und den Jungs mit diesem Verhalten das Leben gerettet. Wäre ein Herankommen einfacher gewesen, wären die Tiere womöglich schon längst in den Schlachthof oder auf einen anderen Betrieb abtransportiert worden.
 

So standen wir erstmal immer wieder relativ allein auf weiter Flur, wurden von Weitem jedoch interessiert beobachtet.

So viele Menschen und Action waren sich die Tiere in ihrem bisherigen Leben ja gar nicht gewohnt.

Parallel arbeiteten wir weiter an einer logistischen und administrativen Lösung für die drei Tiere.
 


Durch den plötzlichen regelmässigen Kontakt zeigten sich die beiden Jungs jedoch immer interessierter und liessen sich schlussendlich sogar anfassen. Die Aue jedoch blieb weiterhin immer auf Sicherheitsabstand.

Was für welche und ob sie jemals schlechte Erfahrungen gemacht hat, können wir jedoch nur vermuten.
 

Nun war es endlich soweit - der Tierspitaltermin stand fest und der Grosstier-Rettungsdienst wurde für den Transport angefordert.

Wir bedanken uns nochmals bei Ruedi, Christian und Céline für den beherzten und professionellen Einsatz.


 
 
 
 
Die Tiere benötigten selbstverständlich einen Rund-um-Check. Dieser beinhaltete erstmal den Maedi-Visna-Test, ein Retrovirus, welcher bei Schafen chronische Erkrankungen der Lunge und des zentralen Nervensystems verursacht. Die Tiere müssen nachweislich gesund sein, bevor sie in die neue Herde integriert werden können. Zudem wurden Kotproben genommen und die stark verwurmten Tiere wurden gegen Darmparasiten behandelt. Um künftig friedlich und stressfrei in einer Herde leben zu können, mussten die Böcke natürlich auch kastriert werden.
 

Da die Jungs nun schon rund 12 Monate alt sind, entschieden wir uns für den aufwendigsten, dafür aber auch für den sichersten Eingriff. Die Hoden wurden - natürlich alles unter Vollnarkose und im sterilen OP - vollständig entfernt. Das Skrotum mit der Bauchdecke vernäht um damit eine spätere Infektionsgefahr zu vermeiden.
Alle Tiere wurden einer Klauenbehandlung unterzogen, da diese dringend notwendig war. Je nach Untergrund auf welchem sich die Tiere aufhalten, ist regelmässige Klauenpflege notwendig. Normalerweise übernimmt die Klauenbehandlung ein professioneller Schafscherer, welcher sich auch um die Schur kümmert. Da dies bei unseren Schützlingen in ihrer Vergangenheit ebensowenig der Fall war, wurden ihnen im Tierspital grossflächige, stark verklebte und verschmutzte Partien aus dem Wollkleid geschoren.
 

Zudem wurde unser Mädchen auch geschallt und abgehört. Eine grosse Überraschung war die Diagnose für uns alle zwar nicht, da wir damit gerechnet haben. Dafür aber eine sehr grosse Freude. Wir bekommen bald Nachwuchs! Auf dem Ultraschall ist mindestens 1 Lämmchen zu erkennen.
 
Die Lage des Lamms lässt Raum für Spekulationen, ob sich dahinter nicht doch noch ein Geschwisterchen befindet. Auch das Abhören der Herztöne lässt nicht ausschliessen, dass womöglich 2 unterwegs sind. Wir bekommen also mindestens 1x Nachwuchs. Das Mädchen ist sogar schon in der 2. Hälfte der Trächtigkeit. Nicht auszudenken, wäre die Grosse noch länger auf der Weide gestanden und hätte womöglich Geburtshilfe benötigt und niemand wäre da gewesen.
Nach ganzen 10 langen Tagen im Tierspital und einer kompletten medzinischen Versorgung und Abklärung, stand nun der grosse Tag vor der Tür. Der Umzug in die neue Familie. Die Integration klappte ohne Probleme und unsere Wollmäuse waren sichtlich froh, wieder in einer richtigen Herde angelangt zu sein. Wir sind unendlich dankbar für diesen wundervollen Lebensplatz bei privaten Schafliebhabern.
 

Heute - am 11.02.2014 - war es nun endlich so weit. Unsere Wollmäuse durften in ihrem neuen Zuhause einziehen. Der letzte Stress durch den Transport war angesichts der vielen anderen Wollmäuse schnell vergessen..
 


Die neue Familie wartete schon ganz gespannt auf den Familienzuwachs.

Mehr Bilder finden Sie in unserer Bildergalerie >
 
 
 

Update 22.02.2014


Wir haben unsere Wollmäuse heute wieder besucht und freuen uns riesig, dass es allen sehr gut geht. Durch den Einzug in die Herde haben sie nun die nötige Sicherheit, welche ihnen bislang immer gefehlt hat.
 
     
 

Sie haben am Verhalten ihrer neuen Familie sehr schnell gemerkt, dass diese Menschen nun keinerlei Gefahr mehr bedeuten und es auch immer was Leckeres zu fressen gibt.

Unsere Aue ist zwar noch immer etwas vorsichtig, aber auch sie nimmt schon Brötchen aus der Hand und der Babybauch ist auch immer besser zu erkennen.
     
 

Die beiden Jungs sind schon richtig frech und getrauen sich von Tag zu Tag mehr.

Wir freuen uns sehr, über diesen wundervollen Lebensplatz und dass die Integration in die Herde so problemlos geklappt hat.
 
Für unsere 3 - bald sogar 4 oder gar 5 Wollmäuse* suchen wir jetzt noch passende Namen, da sie nie welche erhalten haben.

*Anmerkung der Redaktion: wir nennen unsere Schützlinge weiterhin liebevoll "Wollmäuse", bis passende Namen gefunden wurden. Es handelt sich bei den Tieren natürlich um ausgewachsene SBS Schafe.

Jeder Spender kann einen Namensvorschlag einreichen und hilft uns damit, die hohen Kosten welche für die Rettungsaktion angefallen sind, zu decken.
Spendenvermerk:
CH Notfälle + Name Aue oder
CH Notfälle + Name Bock weiss oder
CH Notfälle + Bock braun-schwarz

Zur Spendenseite mit Kontodaten >

Nachdem sich unsere Wollmäuse eingelebt haben und sich ihre Charaktere zeigen, werden wir aus den Namensvorschlägen die Passendsten für sie aussuchen. Da wir noch nicht wissen, wie der Nachwuchs, den wir erwarten, aussehen wird, werden wir nach der Geburt des Lämmchens/der Lämmchen Fotos publizieren und danach können auch für die Kleinen passende Namensvorschläge eingereicht werden.
     
Eingegangene Namensvorschläge:
Aue                       
Bock weiss     
Bock braun-schwarz
Patty Zuri Mangu
Me Merlin Lambert
Sunny Fabien Deady
Stella Wolke (Wülchli) Locke (Löckli)
Shila Knäuel Wool-E
Mim Wulli Brain
Kim Pinky Brian
Fabienne    
Lana    
Welna    
Laine    
Emily (the strange)    
     
Oder schnell und einfach mit PayPal / Namensvorschlag nicht vergessen:
 
Wir können momentan leider aus finanziellen sowie aus Platzgründen keine weiteren Hof-/Grosstiere übernehmen. Wir wissen um die riesengrosse Not bei unzähligen 'sogenannten Nutztieren'. Gerade auch deshalb sind wir am Aufbau eines Netzwerkes damit wir künftig noch mehr Tieren einen artgerechten Lebensplatz ermöglichen können. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir, als kleiner aber sehr engagierter Verein momentan leider betreffend weiterer Anfragen keine Möglichkeiten haben zu helfen. Wir hoffen jedoch, dass sich das künftig ändern wird und arbeiten zwischenzeitlich an passenden Lösungsmöglichkeiten.
 
Update: 13.03.2014 - Die passenden Namen für unsere Wollies sind gefunden! Emily's Babybauch wird auch immer grösser und die Strampler in ihrem Bauch stärker, lange wird es nicht mehr dauern. Wir freuen uns schon alle sehr auf den Nachwuchs.

 

Sachspendensammlung Ukraine


Tier- und Kindersachspendentransport für die Ukraine

Nächster Transport: Ende Februar

Mehr Informationen auf der Sachspendenseite >

  Katzeneinsatz

Streuner- und Bauernhofpopulationen werden kastriert und tierärztlich behandelt.

Wenn die Nachsorge durch Anwohner oder Bauernhöfe nicht garantiert werden kann, kontrollieren wir selber regelmässig die Bestände.

Aktueller Fall: Ein ca. 11jähriger Kater aus einem Bauernhofbestand. Wir kennen den schönen schwarzen Kater und den restlichen Bestand von weiteren 16 Tieren nun schon seit ein paar Jahren und beobachteten, dass er nicht mehr gut frisst. Wir haben ihn eingefangen und beim Tierarzt war schnell klar: Massiver Zahnstein und einige Zähne müssen entfernt werden. Ein Standardeingriff. Jedoch birgt jeder Eingriff Risiken. Nach der Zahnextraktion blutete er so stark nach, dass fast eine Bluttransfusion notwendig geworden wäre.


 
Er musste 2 Tage stationär bleiben. Seit dem 30.1.2014 ist er nun in unserem Notfallgehege, da er in diesem Zustand natürlich nicht wieder in die Freiheit entlassen werden kann. Er erholt sich schlecht, Zustand war auch gestern Nacht wieder sehr kritisch, da seine Körpertemperatur immer mehr gefallen ist.

Wir haben ihn warm gehalten und der Tierarztbesuch von heute Morgen gibt uns Hoffnung, dass wir ihn stabil halten können. Trotzdem gilt weiterhin: Daumen drücken!


Update: Da er noch immer keinen Kot abgesetzt hat, war eine erneute Tierarztkonsultation notwendig. Wenigstens hat sich aber seine Körpertemperatur stabilisiert und die Wunden aufgrund der Zahnextraktion heilen wie erhofft.

Wir hoffen, dass nun durch die weiterführende Behandlung der Kreislauf und die Körperfunktionen in Gang kommen.

Update: Nachdem unser Schützling länger als erwartet unter Beobachtung und medizinischer Versorgung bleiben musste, war es nach über 12 Tagen nun endlich soweit. Er konnte wieder in die Freiheit entlassen werden. Seine samtpfotigen Freunde warteten schon und er hat sich erstmal kurz versteckt. Nach nur paar Minuten jedoch kam er wie gewohnt laut miauend aus seinem Versteck hervor in Erwartung auf das Abendessen. Manchmal dauert es eben länger als erwartet und jeder Eingriff ist mit Risiken verbunden. Schön, hat unser Buebeli schlussendlich doch noch alles gut überstanden.

  Kanincheneinsatz

17 Kaninchen, verschiedenen Alters und Geschlechts wurden der Arche Noah Schweiz überschrieben.

Wir hatten unglaubliches Glück, innert kürzester Zeit für alle Tiere Aufnahmeplätze organisieren zu können.

Update: Zwischenzeitlich haben alle Tiere artgerechte Lebensplätze gefunden.

Mehr Bilder finden Sie in der Galerie >
 

 

Weiterhin aktuell: Sammelaktion Tier- und Kindersachspenden für die Ukraine

Nächster Transport: Ende Januar 2014

Mehr Informationen auf der Sachspendenseite >