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Eichhörnchen



Eichhörnchen-Notruf

Eva Karrer
Solistrasse 220
8180 Bülach
Telefon: 044 860 15 43
Mobile: 079 366 49 92
E-Mail: evakarrer@gmx.ch
Ein aus dem Nest gefallenes, junges Eichhörnchen wird ohne unsere Hilfe mit Sicherheit sterben. Es braucht Wärme, Schutz und Nahrung. Die folgenden Angaben sollen zeigen, was wir tun können, um ihm beim Überleben zu helfen. Auch sollte die Umgebung sorgfältig nach weiteren Jungtieren abgesucht werden, ev. ist eines bis zum nächsten Gebüsch gekrochen.
   
Es gibt viele Gründe, weshalb ein Junges aus dem Nest fällt. Ein Sturm kann den Kobel hinunterwehen oder den Baum fällen, Räuber können das Nest zerstören oder die Mutter verliert ein Junges beim Transport von Kobel zu Kobel. 
 
Gewöhnlich im Frühling (aber bis in den Spätsommer hinein) kommen die Jungen zur Welt, 3 - 8 in einem Wurf. Sie werden nackt und blind geboren, mit einem Gewicht von ca. 12 g.
 
Nach 10 - 13 Tagen wächst ihnen der erste Flaum, aber bereits nach 19 Tagen sind sie dicht behaart. Die unteren Schneidezähne brechen um den 22. Tag durch, und im Alter von einem Monat öffnen sie die Augen. In diesem Alter haben die Jungen ohne menschliche Hilfe keine Überlebenschance.
 
Bevor ein Jungtier aber mitgenommen wird, sollte vorerst genau beobachtet werden, ob die Mutter noch in der Nähe ist und das Junge ev. ins Nest zurückholen kann. ( Dies geschieht aber in der Regel nicht. Der Aufenthalt am Boden ist für die Mutter immer ein Risiko, und ihr Überleben für die anderen Jungtiere ist wichtiger.)
Die Aufzucht eines jungen Eichhörnchens in Laienhänden ist aus verschiedenen Gründen problematisch. Die Jungtiere sind extrem anfällig auf Infektionen, der Zeitaufwand ist enorm, und selbst wenn das "Aufschöppeln" gelingt, fehlt doch den meisten Ersatzeltern die richtige Infrastruktur (grosse Volière, Schopf mit Klettermöglichkeiten, etc.), um das Junghörnchen körperlich auf ein Leben in Freiheit vorzubereiten. Das Halten eines einheimischen Wildtieres in Gefangenschaft ist nicht nur illegal, es entspricht auch in keiner Weise unserem Verständnis einer artgerechten Überlebenshilfe. Geben Sie ihren Findling in kompetente Hände!


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